Auszeichnung für sein Lebenswerk: Marcel Reich-Ranicki nimmt am Donnerstag, 26. Januar 2012 den B.Z.-Kulturpreis entgegen.

Am Donnerstag, den 26. Januar, erhält der Literaturkritiker, Journalist und Schriftsteller Marcel Reich-Ranicki den B.Z.-Kulturpreis, den „Berliner Bär“ für sein Lebenswerk. Die Boulevardzeitung Berliner Zeitung (B.Z.) vergibt den Preis seit 1991 an bedeutende Kunstschaffende aus Gesellschaft, Literatur, Film, Musik, Theater, Mode und Kunst. Unter vielen anderen Persönlichkeiten nahmen Nina Hagen, Volker Schlöndorff, Daniel Barenboim, Anselm Kiefer und Claus Peymann den Preis bereits entgegen.

Marcel Reich-Ranicki wurde 1920 in Polen geboren. Er überlebte gemeinsam mit seiner Frau das Warschauer Ghetto. In den 70er Jahren begann seine Karriere als Literaturkritiker bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Große Beliebtheit hatte die Literatursendung „Literarisches Quartett“, die von 1988 bis 2001 beim ZDF lief. Reich-Ranicki veröffentlichte zahlreiche Anthologien, Aufsätze, Essays und Biografien und wurde mit vielen Preisen und Ehrendoktorwürden ausgezeichnet.

Die sehr erfolgreiche Autobiografie „Mein Leben“ ist 1999 bei der DVA erschienen und kostet 25 Euro. Das Buch ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich und wurde zudem vor einigen Jahren für das Kino verfilmt.

„Mein Leben“ bei Weltbild.de bestellen

 

 

 

 

GD Star Rating
loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.