Ian McEwan: „Solar“ – Der Mensch als Faktor der Klimarechnung

Der neue Roman von Ian McEwan „Solar“ ist eine Klimawandel-Satire. Die irrwitzige Hauptfigur, der Physiker Michael Beard, will mithilfe neuester Photovoltaik-Technologie die Erderwärmung bekämpfen. Dabei geht es aber nicht nur um Sonnen-, sondern auch um kriminelle Energie.

Englischen Literaturkritikern zufolge ist der neueste Roman von Ian McEwan sein bislang witzigster. Dennoch hat sich der Autor für seinen Roman tief in die Klimawandel-Thematik eingearbeitet und sogar in Deutschland ausführliche Recherchen getätigt. Bei Hans Joachim Schellnhuber, dem Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung, bedankte sich McEwan ausdrücklich für die fachliche Beratung. Bei aller Satire sind also die Fakten wasserdicht und realitätsnah.

Der Verlag schreibt: „Ian McEwans Roman ist eine ebenso gnadenlose wie vielschichtige Abrechnung mit der Politik, dem Wissenschaftsbetrieb – und einer Sorte Mann. Ein Buch, das den Faktor Mensch auf literarisch neue Art und Weise in die Klimarechnung einführt.“

Das Buch ist bei Diogenes erschienen und kostet 21,90 Euro.

„Solar“ bei Weltbild.de bestellen

Ian McEwan auf Lesereise – Die Termine in Deutschland

München
13. Oktober 2010, 20.00 Uhr
Audimax TU München
Arcisstraße 21
80333 München

Berlin
14. Oktober 2010, 20.00 Uhr
Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin

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