Am 28.01.2012 jährte sich der Todestag von Astrid Lindgren zum zehnten Mal.

Astrid Lindgren wurde am 14. November 1907 nahe Vimmerby/Südschweden geboren und starb am 28.01.2002 in Stockholm. Lindgrens Bücher wurden weltweit millionenfach verkauft, mit viel Erfolg verfilmt und haben bis heute nicht an Strahlkraft verloren. Jeder kennt die Geschichten von Pippi Langstrumpf, Karlsson vom Dach, Michel aus Lönneberga und Ronja Räubertochter. Astrid Lindgren setzte sich darüber hinaus in den Büchern mit den Themen Selbstmord, Krankheit und Tod auseinander.

Nach eigenen Angaben verbrachte Astrid Lindgren mit ihren Geschwistern eine unbeschwerte Kindheit auf dem Land. Sie volontierte bei der lokalen Zeitung und brach ihre Ausbildung ab, als sie mit 18 Jahren schwanger wurde. Ihren Sohn gab sie in Obhut von Pflegeeltern und machte eine Ausbildung zur Sekretätin. Mit ihrem späteren Mann Sture Lindgren bekam sie noch eine Tochter, Karin, an deren Krankenbett sie die Geschichten von Pippi Langstrumpf zu erzählen begann. 1949 erschien die erste Ausgabe von Pippi Langstrumpf beim Friedrich Oetinger Verlag in Hamburg. Zeitlebens setzte sich die humorvolle Autorin für Menschenrechte und vor allem für die Rechte von Kindern ein. Seit 2002 wird in Schweden der „Astrid-Lindgren-Gedächtnis-Preis“ verliehen, der mit mehr als 560.000 Euro dotiert ist.

Der Band „Von Bullerbü bis Lönneberga. Die schönsten Geschichten von Astrid Lindgren“ ist beim Friedrich Oetinger Verlag erschienen und kostet 19,95 Euro.

„Von Bullerbü bis Lönneberga“ bei Weltbild.de bestellen

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