Sarah Lark

Sarah Lark: Romane zum Träumen

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Sarah Lark – Die ersten Schritte

Unter dem Pseudonym Sarah Lark veröffentlicht die deutsche Schriftstellerin Christiane Gohl all ihre Romane, die in Neuseeland spielen. Die Autorin, Journalistin, Pädagogin, Werbetexterin und Reiseleiterin wurde 1958 in Bochum geboren. Bereits seit ihrem zehnten Lebensjahr beschäftigt sie sich mit Pferden, mit deren artgerechter Haltung und Reiten. Kein Wunder also, dass Christiane Gohl mit ihren Sach-, Kinder- und Jugendbüchern über Pferde und Reitsport zum Shootingstar der Szene emporstieg. Zuvor studierte sie Psychologie sowie Grundschul-Pädagogik und promovierte anschließend über das Thema „Tagträume bei Frauen und Mädchen“. Nebenher und direkt nach ihrem Abschluss verdingte sie sich zunächst als Reiseleiterin und Werbetexterin, später als Journalistin und Autorin für den Fachbereich Pferd.

Christiane Gohls Leben heute

Nach ihrer erfolgreichen Autorenschaft im Sach- und Jugendbuchbereich feierte sie schließlich ihre ersten Erfolge mit historischen Romanen unter dem Pseudonym Ricarda Jordan. Es vergingen nur wenige Jahre, da wurde sie wegen ihres außerordentlichen Erfolgs und Talents als Neuseeland-Autorin angeworben. Seitdem publiziert sie auch unter dem Pseudonym Sarah Lark diverse Geschichten, die sich allesamt um ihren Lieblingsschauplatz Neuseeland drehen. Seit mehreren Jahren lebt Christiane Gohl nun in Spanien, in dem malerischen andalusischen Bergdorf Mojácar. Dort schreibt sie weitere Romane und erfreut sich an ihrer eigenen kleinen Pferdezucht.

Alles um und über Pferde

Da Christiane Gohl sich seit ihrer Kindheit privat mit Pferden und dem Reitsport beschäftigt, überrascht es nicht, dass sie sich gerade mit diesem Thema einen Namen machte. Denn all ihre Schilderungen und Ratschläge stammen aus ihrer eigenen Lebenspraxis als Pferderhalterin und -trainerin. Wie sie in ihren Büchern immer wieder hervorhebt, ist ihr die artgerechte Haltung und Behandlung von Pferden eine wahre Herzensangelegenheit. So gewann sie schon mit ihrem Debütwerk „Ein Pflegepferd für Julia“ im Jahr 1993 die Herzen der Leser für sich – und prompt veröffentlichte sie im gleichen Jahr noch „Julia und das weiße Pony“ und „Julia und der Hengst aus Spanien“. Bis 2006 setzte sie die Julia-Reihe fort. Dazwischen verfasste sie auch Sachbücher wie „Freizeitpferde selber schulen. Jungpferde erziehen, ausbilden, anreiten“ (1997), bevorzugte dann aber das Pseudonym Elisabeth Rotenberg für die Werke „Von Ponys und Pferden (1998) und „Vom Reiten und Voltigieren“ (1999). Mittlerweile hat Christiane Gohl einen neuen Pferde-Jugendroman veröffentlicht: „Lea und die Pferde – ein Herz für Joker“.

Mit Ricarda Jordan zurück in die Vergangenheit

Der erste historische Roman, den Christiane Gohl unter dem Künstlernamen Ricarda Jordan herausbrachte, war „Indalo“ (2001). Betrachtet man die heutige Wahlheimat der Autorin, so verwundert es nicht, dass ihr Roman ausgerechnet die politischen und religiösen Wirren Andalusiens im 15. Jahrhunderts schildert – und zwar genau die Vorgänge in Mojácar. Dabei beschrieb sie die historischen Gegebenheiten mit so viel Detailfreude und Brillanz, dass ein farbenfrohes und lebendiges Bild der Vergangenheit entsteht. Weitere Bestseller ließen nicht lange auf sich warten: Mit „Palast der Sonne“ (2004) und dem Nibelungen-Roman „Das gestohlene Lied“ (2005) feierte sie bei Bastei Lübbe außerordentliche Erfolge. Es folgten die Romane „Die Bestärztin“ (2009), „Der Eid der Kreuzritterin“ (2010), „Das Geheimnis der Pilgerin“ (2011), „Das Erbe der Pilgerin“ (2012) und „Die Geisel des Löwen“ (2013), die alle im Bastei Lübbe Verlag erschienen.

Die Jamaikasaga – Flucht in exotische Gefilde

Zudem versuchte sich Sarah Lark alias Christiane Gohl auch an anderen Schauplätzen wie es in ihrer Jamaikasaga der Fall ist. Mit den märchenhaften Romantiteln „Die Insel der tausend Quellen“ (2011) und „Die Insel der roten Mangroven“ (2012) landete sie ebenfalls auf den internationalen Bestsellerlisten. Auch hier dreht sich alles um eine weibliche Hauptfigur, die sich mit gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten und Zwängen konfrontiert sieht. Wer die faszinierende Detailfreude der Autorin kennt, der wird sich an den Settings erfreuen, da die Romane mit einem gut recherchierten historischen Hintergrund und ausgefeilter Erzählkunst bestechen.

Die Neuseeland-Romane – Zeit für Tagträume

Aus ihrer Tätigkeit als Reiseleiterin entwickelte sich auch die Liebe zur magischen Insel Neuseeland, seiner Geschichte und seiner Bewohner. Als ihr Verlag sie fragte, ob sie Geschichten über Neuseeland schreiben wolle, war die studierte Pädagogin Feuer und Flamme für ihren neuen Auftrag. Ihr Debüt gab sie 2007 mit dem Buch „Im Land der weißen Wolke“. Es folgten die Romane „Das Lied der Maori“ (2008) und „Der Ruf des Kiwis“ (2009). Damit aber nicht genug, denn als nächstes nahm die Autorin die sogenannte Kauri-Trilogie in Angriff, welche sich aus den Bestsellern „Das Gold der Maori“ (2010), „Im Schatten des Kauribaums“ (2011) und „Die Tränen der Maori-Göttin“ (2012) zusammen setzt. Alle ihre Neuseeland-Romane landeten auf Anhieb auf der Bestsellerliste und wurden auch international vermarktet. Ihr neuestes Werk „Die Zeit der Feuerblüten“ (2013) ist der fulminante  Auftakt zur ihrer nächsten Neuseeland-Romanreihe, die von der Auswanderin Ida und ihren Erlebnissen erzählt.

Die Romane von Sarah Lark finden Sie bei weltbild.de!

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