Karin Wieland: Dietrich & Riefenstahl – Der Traum von der neuen Frau.

Karin Wieland porträtiert in „Dietrich & Riefenstahl – Der Traum von der neuen Frau“ zwei Frauen, die zur gleichen Zeit populär wurden, deren Karrieren aber sehr unterschiedlich verliefen.

Beide Künstlerinnen begannen ihren künstlerischen Aufstieg im Berlin der 20er-Jahre. Beide wurden in der gleichen Zeit geboren, beide kamen aus Berlin und beide waren Künstlerinnen, die sich erfolgreich zu präsentieren wussten. Sie begegneten auch einander. Doch vor und während der Zeit des Nationalsozialismus trennen sich die Gemeinsamkeiten. In den 1930er Jahren begann Marlene Dietrich ihre internationale Karriere in Hollywood, sie lehnte jede Form von Propaganda für das Nazi-Regime ab. Sie wurde 1939 amerikanische Staatsbürgerin und wurde in Deutschland als Vaterlandsverräterin beschimpft. Marlene Dietrich starb 1992 in Paris. Leni Riefenstahl dagegen machte unter den Nazis Karriere als Schauspielerin, Regisseurin und Fotografin. Sie war fasziniert von der Ästhetik perfekter Körper und der Darstellung von Massenkundgebungen. Sie drehte im Auftrag NSDAP Propagandafilme. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Riefenstahl weiter als Fotografin. Sie starb 2003. Karin Wieland zeigt in ihrer Doppelbiografie, wie die Faszination an den beiden umstrittenen Künstlerinnen bis heute nicht abgerissen ist.

Die Biografie „Dietrich & Riefenstahl. Der Traum von der neuen Frau“ ist im Carl Hanser Verlag erschienen und kostet 27,90 Euro.

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