Mario Vargas Llosa: Der Traum des Kelten

„Der Traum des Kelten“ ist der neue Roman des Nobelpreisträgers für Literatur Mario Vargas Llosa. Er beleuchtet das Leben, den Aufstieg und den Fall des irischen Freiheitskämpfers Sir Roger Casement. Der britische Diplomat wurde 1864 in Dublin geboren und 1916 in London hingerichtet. Als junger Diplomat machte er auf das unerträgliche Leiden der Menschen im Kongo aufmerksam, das durch die Kolonialherrschaft Belgiens entstanden war. Auch in Südamerika konnte er auf die miserablen Arbeitsverhältnisse und das Sterben der indigenen Bevölkerung hinweisen und erzielen, dass eine Kautschukfirma geschlossen wurde. Nachdem Casement aus dem britischen Dienst getreten war, schloss er sich den irischen paramilitärischen Nationalisten an und suchte Hilfe auch in Deutschland. Während des Ersten Weltkriegs wurde er des Verrats angeklagt und in England zum Tode verurteilt. In Irland wird er bis heute als Nationalheld gefeiert. Mario Vargas Llosa zeichnet das Porträt eines Mannes, der sich vielzähligen eigenen und fremden Konflikten ausgesetzt sah, bei seiner Mission, gesellschaftliche Verhältnisse zu verändern.

Mario Vargas Llosa wurde 1936 in Arequipa/Peru geboren. Alle ins Deutsche übertragenen Werke des Schriftstellers wurden im Suhrkamp Verlag veröffentlicht. 2010 erhielt Llosa den Nobelpreis für Literatur.

Der Roman „Der Traum des Kelten“ ist bei Suhrkamp erschienen und kostet 24,90 Euro.

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