Mario Vargas Llosa: Tante Julia und der Schreibkünstler – Neu übersetzt von Thomas Brovot

Tante Julia, 32, erscheint in Lima plötzlich wieder auf der Bildfläche. Sie hat eine Scheidung hinter sich und ist auf der Suche nach einem neuen Mann. Der schüchterne Student Mario, 18, und die attraktive Frau lernen sich kennen und entwickeln Gefühle füreinander, die in wilder Leidenschaft gipfeln. Die Familie findet das gar nicht toll und versucht, diese Liaison zu verhindern. Das ungleiche Paar flieht und versucht, mithilfe eines korrupten Bürgermeisters den Bund fürs Leben zu schließen. Der neue Roman von Mario Vargas Llosa soll viele autobiographische Elemente enthalten.

Mario Vargas Llosa wurde 1936 in Peru geboren und studierte Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid. Er heiratete das erste Mal mit 19 Jahren, wurde wieder geschieden und heiratete seine Cousine Patricia Llosa, mit der er drei Kinder hat. Er war bereits während seines Studiums als Schriftsteller tätig. 1963 erschien sein erster Roman „Die Stadt und die Hunde“. Zu seinen wichtigsten Werken zählen „Das grüne Haus“, „Das Fest des Ziegenbocks“, „Tante Julia und der Kunstschreiber“ und „Das böse Mädchen“. Er ist Ehrendoktor an verschiedenen Universitäten in den USA und Europa. Llosa schreibt vor allem politische  Texte und ist auch jahrelang in Peru politisch tätig gewesen, u.a. kandidierte er 1990 als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático bei den peruanischen Präsidentschaftswahlen, unterlag allerdings in der Stichwahl. Danach arbeitete er u.a. für die Tageszeitung El País. 1996 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2010 den Nobelpreis für Literatur. Fünf seiner Werke wurden bereits verfilmt. Heute lebt Mario Vargas Llosa in Madrid und Lima.

Der Roman erscheint im Suhrkamp Verlag und kostet 22,90 Euro.

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