Mo Yan: Frösche

„Frösche“: Der neue Roman von Literaturnobelpreisträger Mo Yan

Mo Yan: Frösche
Mo Yan: Frösche

„Frösche“ ist der neue Roman des Schriftstellers Mo Yan, der 2012 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. In seinem Buch beschreibt er drastisch die Ergebnisse der strikten Geburtenkontrolle und deren Auswirkung auf die chinesische Gesellschaft. Und er macht dies im Kleinen – mit der Figur der Hebamme Gugu.

Seit vielen Jahren gilt die Hebamme Gugu in der Kreisstadt Gaomi als die Beste ihres Faches und verantwortet unzählige Geburten. Doch als im Jahr 1979 die Ein-Kind-Politik eingeführt wird, verändert sich auch ihr Leben und ihr Handeln. Sie ist an der Geburtenkontrolle unmittelbar beteiligt und führt Abtreibungen und Zwangssterilisationen durch. Gugu hofft dabei auf eine glanzvolle Karriere, die ihr die Partei sicher gewährt. Im Rückblick macht sich die alte Hebamme schwere Vorwürfe, dass sie gegen ihren Berufsethos verstoßen hat. In dem Roman „Frösche“ erzählt Mo Yan auf dramatische, aber auch humorvolle Weise von den Frauen und Kindern in seinem Land.

Mo Yan wurde 1956 in Gaomi, in der chinesischen Provinz Shandong geboren. Der Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur 2012 heißt mit bürgerlichem Namen Guan Moye. In seinen Novellen und Romanen beschreibt Mo Yan das Leben der Landbevölkerung und ihre täglichen Auseinandersetzungen mit den Widrigkeiten des Alltags. In Deutschland wurde Mo Yan mit seinem Novellenzyklus ”Das rote Kornfeld” und dessen erfolgreicher Kinoadaptation bekannt.

Der Roman „Frösche“ ist beim Carl Hanser Verlag erschienen und kostet als gebundenes Buch 24,90 Euro und als eBook 18,99 Euro. Das Hörbuch, gesprochen von Gert Heidenreich (Hörbuch Hamburg), kostet 24,99 Euro.

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