Paolo Giordano: Der menschliche Körper

Paolo Giordano: Der menschliche Körper

Paolo Giordano: Der menschliche Körper
Paolo Giordano: Der menschliche Körper

Nach seinem Debütroman „Die Einsamkeit der Primzahlen“ erscheint nun Paolo Giordanos zweiter großer Roman „Der menschliche Körper“. Aktuelle Rezensionen bescheinigen dem Autor mit seinem zweiten Werk einen deutlichen Wechsel auf ein höheres Schreibniveau: Mit psychologischem Raffinesse schildert Giordone die Entstehung von menschlichen Emotionen. Die Leser dürfen gespannt sein.

Die Geschichte dreht sich um einen Soldatentrupp, bestehend aus jungen Menschen, die allesamt nach Afghanistan aufbrechen. Während ihrer Reise und ihrem Aufenthalt im fremden Land versuchen sie etwas Vertrautes in die einsame Fremde zu bringen: Sie chatten oder telefonieren mit Frau bzw. Freundinnen. Gleichzeitig wünschen sich die jungen Soldaten aufregende Erlebnisse. 

Der Trupp setzt sich aus den unterschiedlichsten Menschen zusammen: Unter ihnen ist beispielsweise Alessandro Egitto, ein Militärarzt, den seine ehrgeizigen Eltern nicht lieben. Da ist René, der verantwortungsvolle Truppführer. Außerdem gibt es noch den naiven Ietri, den Marihuana-Süchtigen Übersetzer Di Saldo, den Sarden Torsi, der sich im Erotik-Chat umhertreibt und Soldatin Zampieri, die in dieser Männergesellschaft tough auftritt.

Den Ernst der Lage scheint keiner von ihnen richtig zu begreifen, bis der Trupp eines Tages afghanische Laster durch ein Gebiet geleiten müssen, dass von den talibanischen Terroristen eingenommen ist. Das rasante und schreckliche Geschehen verändert das Leben jedes einzelnen Soldaten. Als sie nach ihrem Militäreinsatz wieder nach Hause zurückkehren dürfen, finden sie sich in einer fremden Welt wieder.

„Der überzeugende Beweis einer präzisen, großen Erzählerstimme.“ — 24ore, Elisabetta Rasy

Der Schriftsteller Paolo Giordano wurde 1982 in Turin geboren. Eigentlich absolvierte er ein Physik-Studium, widmete sich aber dann seiner Leidenschaft: Dem Schreiben. In den Folgejahren verfasste er Kurzgeschichten und trat auf Literturfestivals auf. Der Durchbruch gelang ihm aber erst 2008 mit dem Roman „Die Einsamkeit der Primzahlen“. Das Buch galt als meisterverkauftes Buch in Italien und erhielt dafür als jüngster Preisträger den hoch angesehenen Premio-Strega-Preis

 

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