Peter Anders: Was vom Tode übrig bleibt

Der Tod hinterlässt hässliche Spuren, besonders, wenn es sich um ein brutales Verbrechen handelt oder die Toten schon lange in der Wohnung gelegen sind. Meister Proper bringt da nichts mehr, da müssen Fachleute dran, will man die Orte, sofern sie sich in Häusern oder Wohnungen befinden, wieder bewohnbar machen. Und so lassen die Tatortreiniger nicht nur Spuren von Verbrechen hygienisch einwandfrei verschwinden, sondern leisten zudem noch wertvolle Trauerarbeit für die Angehörigen. Diese haben nämlich meist weder die Technik für diese anspruchsvolle Arbeit, noch das psychische Durchhaltevermögen dafür. Ekel, Stress und das Grauen des Geschehenen sind Dauerbegleiter von Peter Anders und seinen Kollegen. Über seine Arbeit als Tatortreiniger hat Peter Anders jetzt ein Buch herausgebracht, in dem er von seinen Erfahrungen und Erlebnissen berichtet.

Der 45-jährige Peter Anders lebt mit Frau und Kind in München und arbeitete jahrelang als Feuerwehrmann, bevor ihm sein Chef vorschlug, die Einsatzorte auch von den Resten der Opfer von Verbrechen oder Unfällen zu reinigen. Als ausgebildeter Schädlingsbekämpfer traute er sich das auch zu. Seit dieser Zeit arbeitet und verbessert Peter Anders seine Techniken zur Beseitigung von Gewebe, Blut und Insekten. Trotz der psychischen Belastungen, die seine Arbeit mit sich bringt, liebt er seinen Job und will ihn auch zukünftig ausüben.

Das Buch erscheint im Heyne Verlag und kostet 8,99 Euro.

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