Renate Feyl: Lichter setzen über grellem Grund

Renate Feyl entwirft in ihrem neuen Roman das Bildnis der bedeutendsten Portraitmalerin des 18. Jahrhunderts, Elisabeth Vigée. Der Leser reist nach Paris zur Zeit der französischen Revolution und erlebt den Umbruch Europas hautnah mit.

Bereits mit 12 Jahren wird Elisabeth Vigée von dem berühmten Maler Claude Joseph Vernet  als Ausnahmetalent entdeckt. Durch die Ausbildung und Förderung ihres Mentors steigt die kleine Liz schnell zur beliebten Portraitmalerin in den Salons von Paris auf und wird auch von der französischen Aristokratie für ihren frischen Stil geschätzt. Mit 21 Jahren heiratet sie den Kunsthändler J.B. Pierre Lebrun. Auch Königin Marie Antoinette lässt sich von Liz malen. Als die Revolution Paris erschüttert, muss Vigée mit ihrer Tochter nach Italien fliehen. Dort verbringt sie 12 Jahre, bevor sie wieder in die Heimat zurückkehren kann. Denn in Frankreich bleibt nichts, wie es war…

Renate Feyl hat sich bereits in früheren Romanen mit spannenden Frauenfiguren des 18. und 19. Jahrhunderts beschäftigt, zuletzt in dem Roman „Aussicht auf bleibende Helle: Die Königin und der Philosoph“ aus dem Jahr 2006. Diese Romanbiographie beschreibt das Verhältnis zwischen dem Philosophen Leibniz und der Kurfürstin Sophie Charlotte.

Der neue Roman „Lichter setzen über grellem Grund“ ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen und kostet 19,99 Euro.

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