Sherko Fatah: Ein weißes Land. Der Roman ist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2012 nominiert

Sherko Fatah hat mit seinem Roman „Ein weißes Land“ ein beeindruckendes Zeitzeugnis vorgelegt.

Bagdad in den 1930er Jahren: Anwar, ein junger arabischer Mann entstammt einer einfachen Familie. Er ist voller Bewunderung für die Reichen und deren Leben. Auch er träumt von der Leichtigkeit des Wohlstands. Während des Zweiten Weltkriegs muss er nach Berlin fliehen und was ihn dort 1941 erwartet, lässt ihn sofort in der Realität ankommen. Anwar macht Bekanntschaft mit muslimischen Organisationen der Waffen-SS. Über Umwege kommt er nach Weißrussland und er erlebt auch das brutale Niederschlagen des Warschauer Aufstandes. Dem jungen Mann gelingt es zwar, den Gräueln zu entkommen und in den Irak zurück zu gehen, aber er ist nicht mehr derselbe.

Der vielfach ausgezeichnete Autor Sherko Fatah wurde 1964 geboren. Der Sohn eines irakischen Kurden und einer Deutschen verbrachte seine Kindheit und Jugend unter anderem in Ost-Berlin.

Der Roman „Ein weißes Land“ ist beim Luchterhand Literaturverlag erschienen und kostet 21,99 Euro.

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