Heinz Rein - Finale Berlin

Finale Berlin von Heinz Rein

Buchtipp des Monats April 2017

1947 war Finale Berlin von Heinz Rein einer der ersten Bestseller der Nachkriegszeit. 2015 wurde der Roman wiederentdeckt und neu aufgelegt. Jetzt gibt es ihn als Taschenbuch – und noch immer gibt es kaum einen zweiten Roman, der seine Leser die Atmosphäre im untergehenden Nazi-Reich so eindringlich miterleben lässt.

Finale Berlin – Inhalt

Im April 1945 sind die letzten Tage der deutschen Reichshauptstadt Berlin angebrochen. Es herrscht das totale Chaos: Bombenangriffe, Flüchtlingskolonnen, sich auflösende Heereseinheiten während das letzte Aufgebot das Nazi-Reich verteidigt. Dazu Gestapo und SD, die noch immer nach Deserteuren, Widerständlern und Juden fahnden.

Heinz Rein - Finale Berlin
Heinz Rein – Finale Berlin

Mittendrin: Friedrich Wiegand, Gewerkschafter, im KZ gefoltert, jetzt Saboteur um das Kriegsende zu beschleunigen. Joachim Lassehn, junger Soldat, verzweifelt auf der Suche nach einem Versteck. Walter Böttcher, Arzt, der Verfolgten und Untergetauchten hilft, zu überleben. Oskar Klose, Wirt, dessen Kneipe konspirativer Treffpunkt einer kleinen Widerstandsgruppe ist. Und die SS, die ihnen allen auf der Spur ist …

Heinz Rein – der Autor

1906 wurde Heinz Rein in Berlin geboren. In den 1920er-Jahren arbeitete er als Bankangestellter und später als Sportjournalist. Nach der Nazi-Machterschleichung 1933 erhielt der damals politisch links stehende Rein Schreibverbot und befand sich zeitweise in Gestapohaft. Nach 1945 war er in der sowjetischen Besatzungszone Literaturreferent der deutschen Verwaltung, später in der DDR freier Schriftsteller. Schon in den frühen 1950er-Jahren allerdings brach er mit der SED, übersiedelte nach Baden-Baden. Dort starb er 1991.

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