Der Ingeborg-Bachmann-Preis 2012 geht an Olga Martynova

Olga Martynowa: Sogar Papageien überleben uns
Olga Martynowa: Sogar Papageien überleben uns

Olga Martynova – Das ist der Name der diesjährigen Gewinnerin des renommierten Ingeborg-Bachmann-Preises. Die Preisverleihung fand am Sonntag, den 8. Juli in Klagenfurt statt. Martynova wurde für ihren Wettbewerbsbeitrag „Ich werde sagen: „Hi!““ mit dem 25.000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet.

Die „Tage der deutschen Literatur“ dauerten drei Tage. Am Ende standen neben Martynova weitere Preisträger fest:

  • „Kelag-Preis“ für Matthias Nawrat
  • „3sat-Preis“ für Lisa Kränzler
  • „Ernst-Willner-Preis“ für Inger-Maria Mahlke
  • Cornelia Travnicek erhielt den Publikumspreis

Olga Martynova feierte im Februar ihren 50. Geburstag. Die preisgekrönte Autorin, Jounalistin und Übersetzerin wurde in Leningrad geboren und lebt seit mehr als 20 Jahren in Frankfurt am Main. Sie schreibt in deutscher und russischer Sprache. Auch mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Oleg Jurjew, veröffentlichte sie zahlreiche Titel.

Der 2011 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis ausgezeichnete Roman „Sogar Papageien überleben uns“ ist beim Literaturverlag Droschl erschienen und kostet als gebundene Ausgabe 19 Euro und als eBook 6,99 Euro.

Den Roman „Sogar Papageien überleben uns“ von Olga Martynova bei Weltbild.de bestellen

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James Patterson, Mark Sullivan: Der Countdown des Todes – Private Games

Kürzlich ist das neuste Thriller-Meisterwerk „Der Countdown des Todes – Private Games“ des Bestseller-Autors James Patterson erschienen. Der Roman ist der dritte Band der Serie rund um die renommierte Ermittlungsagentur „Private“.

London 2012. Die Olympischen Spiele stehen vor der Tür. Die Ermittler von „Private“ sollen dort die Sicherheit gewähren. Doch noch vor der Eröffnungszeremonie geschieht ein bestialischer Mord: Das hochrangige Mitglied des Olympischen Komitees Sir Denton Marshall wird grausam enthauptet. Der Private-Ermittler Peter Knight nimmt sich des Falles an, denn er ist auch persönlich involviert. Das Opfer war der Verlobte seiner Mutter. Kurz darauf geht ein Bekennerschreiben bei der Jungjournalistin Karen Pope ein. Der mysteriöse Absender namens „Cronus“ nennt darin das Motiv für seine blutige Tat: die Olympischen Spiele seien „beschmutzt“ worden und er sei dazu auserwählt, die Spiele zu ihrer „ursprünglichen Reinheit zurückzuführen“. Der Anfang einer brutalen Mordserie? Peter Knight ermittelt.

Der 1949 geborene US-Autor James Patterson ist laut SPIEGEL der „erfolgreichste Schriftsteller der Welt“. 2007 erhielt er den renommierten International Thriller Award  „Thrillermeister“ für seine Verdienste um das Genre. Er lebt heute mit seiner Familie in Florida.

Der mitreißende Thriller „Der Countdown des Todes – Private Games“ von James Patterson, Mark Sullivan ist im Goldmann Verlag erschienen. Die gebundene Ausgabe kostet 9,99 €, das e-book 8,99 €.

„Der Countdown des Todes – Private Games“ von James Patterson, Mark Sullivan bei Weltbild.de bestellen

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Der österreichische Autor Gerhard Roth erhält den Jakob-Wassermann-Literaturpreis der Stadt Fürth 2012

Gerhard Roth: Romanzyklus Orkus
Gerhard Roth: Romanzyklus Orkus

Am Sonntag, den 22. April 2012 hat der österreichische Autor Gerhard Roth den Jakob-Wassermann-Literaturpreis der Stadt Fürth erhalten. Er wurde im Rahmen des neuen Fürther Literaturfestes LESEN!, das vom 20. – 29. April stattfindet, verliehen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird seit 1996 an Autoren vergeben. Preisträger waren unter vielen anderen Edgar Hilsenrath, Hilde Domin, Uwe Timm, Robert Schindel und Feridun Zaimoglu.

Der österreichische Autor Gerhard Roth wurde 1942 in Graz geboren. Er lebt und arbeitet in Wien und in der Steiermark. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen bedacht. Seit einigen Jahren erscheinen seine Schriften beim Frankfurter S. Fischer Verlag.

Der Romanzyklus „Orkus“ erscheint Ende Mai 2012 als Taschenbuchausgabe beim S. Fischer Verlag und kostet 79 Euro.

Den Romanzyklus „Orkus“ von Gerhard Polt bei Weltbild.de vorbestellen.

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4. April 2012: Gestern wurde Feridun Zaimoglu in Kiel mit dem „Preis der Literaturhäuser“ ausgezeichnet

Feridun Zaimoglu: Ruß
Feridun Zaimoglu: Ruß

Ferdiun Zaimoglu ist seit den 90er-Jahren einem breiten Publikum bekannt. Mit Romanen wie „Kanak Sprak“ brachte er damals den Literaturbetrieb durcheinander. Gestern wurde Feridun Zaimoglu mit dem 10.000 Euro dotierten „Preis der Literaturhäuser“ in Kiel ausgezeichnet. Der Preis wurde ihm vom Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig und Stadtpräsidentin Cathy Kietzer überreicht.

Der preisgekrönte Autor Feridun Zaimoglu wurde 1964 in Anatolien geboren. Er studierte Medizin in Kiel und machte die Stadt zu seiner Wahlheimat. 2011 erschien sein bisher letzter Roman „Ruß“ (Kiepenheuer & Witsch, 18,99 Euro).

 

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Dienstag, 20.03.2012: Der Astrid-Lindgren-Preis 2012 geht an den niederländischen Autor Guus Kuijer

Guus Kuijer-DingenDer Gewinner des internationalen Astrid Lindgren-Preis (auch als Astrid-Lindgren Gedächtnis-Preis, ALMA, bezeichnet) wurde soeben im schwedischen Vimmerby bekannt gegeben. Er lautet: Guus Kuijer.

In der Nähe des Ortes wuchs die weltbekannte Kinderbuchautorin Astrid Lindgren auf. Der Preis wurde nach Lindgrens Tod im Jahr 2002 zum ersten Mal im vergeben. Stifterin ist die schwedische Regierung.

Mehr als 180 Kandidaten aus über 60 Ländern waren Anwärter auf den mit umgerechnet etwa 560.000 Euro dotierten Preis. Zu den Favoriten aus Deutschland zählten in diesem Jahr neben der Internationalen Jugendbibliothek München die Autoren und Illustratoren Nikolaus Heidelbach, Paul Maar, Jutta Richter, Jutta Bauer, Rotraut Susanne Berner, Binette Schroeder, Aljoscha Blau und Wolf Erlbruch.

Das Kinderbuch „Das Buch von allen Dingen“ ist bei Oetinger erschienen und kostet 9,90 Euro.

 „Das Buch von allen Dingen“ bei Weltbild.de bestellen

 

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Adelbert-von-Chamisso-Preis 2012: Michael Stavarič wird für seinen Roman „Brenntage“ ausgezeichnet.

Der Autor Michael Stavarič erhält den Adelbert-von Chamisso-Preis 2012 für seinen Roman „Brenntage“. Die Preisverleihung findet am 1. März 2012 in München statt.

Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird von der Robert Bosch Stiftung bereit gestellt. Seit Mitte der 1980er Jahre werden Autoren ausgezeichnet, die auf Deutsch schreiben, ohne Muttersprachler zu sein. Die mit jeweils 7.000 Euro dotierten Förderpreise teilen sich in diesem Jahr Ilir Ferra und Akos Doma.

Michael Stavarič wurde 1972 in Brünn geboren. Seit seinem siebten Lebensjahr lebt Stavarič in Österreich. Er studierte in Wien und lebt heute dort als Schriftsteller, Kolumnist und Übersetzer. 2008 erhielt der sehr produktive Autor den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis.

Der Roman „Brenntage“ ist 2011 beim C.H. Beck Verlag erschienen und kostet 18,95 Euro.

„Brenntage“ bei Weltbild.de bestellen

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Jean-Paul-Preis des Freistaats Bayern 2011: Brigitte Kronauer erhält die Auszeichnung am 17. Oktober 2011

 

 

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Georg-Büchner-Preis geht an Reinhard Jirgl

Der Berliner Autor Reinhard Jirgl hat am letzten Samstag den mit 40.000 Euro dotierte Georg-Büchner-Preis erhalten. Der Georg-Büchner-Preis ist der bedeutendste Literaturpreis im deutschsprachigen Raum. Seit 1951 wird der Preis jährlich von der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt verliehen. Der 57-jährige Reinhard Jirgl wurde für seine Romane, in denen er ein „eindringliches, oft verstörend suggestives Panorama der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert entfaltet“ hat, ausgezeichnet. 1993 erhielt Jirgl den Alfred-Döblin-Preis für seinen ersten Roman „Abschied von den Feinden“. 2009 ist sein letzter Roman „Die Stille“ bei Hanser erschienen. Reinhard Jirgl ist kein Schriftsteller, der leicht zu konsumieren ist. Schon allein sein eigenes literarisches System, in dem er statt Silben Ziffern verwendet, ist gewöhnungsbedürftig. Wer sich darauf einlässt, entdeckt erstklassige Literatur weitab vom Mainstream.

Foto: © Annette Pohnert / Carl Hanser Verlag

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Howard Jacobson mit Booker Prize ausgezeichnet

Der britische Autor Howard Jacobson wurde überraschend mit dem Booker Prize für seinen Roman „The Finkler Question“ ausgezeichnet. Der Schriftsteller war schon 2002 und 2006 für den renommierten Preis nominiert worden, ging damals aber leer aus. Innerhalb der Shortlist hatte der 68-Jährige einen  Außenseiter-Status. Sein Roman handelt von einer gescheiterten Existenz, einem Nicht-Juden, der seinem alten Schulfreund und Juden Sam Finkler den Erfolg neidet. Deshalb will er zum Judentum übertreten. Der Jury-Vorsitzende Andrew Motion lobte das Buch als „natürlich sehr witzig, aber auch sehr klug, sehr traurig und sehr feinsinnig“.

Seit 1969 wird der Booker Prize in London vergeben. Er ist der wichtigste Literaturpreis im Commonwealth-Raum. Das Preisgeld beträgt 50.000 Pfund (60.000 Euro).

„The Finkler Question“ ist bisher nur auf Englisch erschienen.

Die Taschenbuchausgabe von“ The Finkler Question“ bei Weltbild.de bestellen

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Isabel Allende mit Chiles Nationalpreis ausgezeichnet

Die Bestsellerautorin Isabel Allende („Das Geisterhaus“) wurde mit dem Nationalpreis für Literatur ihres Heimatlandes Chile ausgezeichnet. Allerdings waren die chilenischen Intellektuellen von der Wahl der Jury nicht begeistert. Sie kritisierten, dass Allende keine gute Literatur, sondern Bestseller schreibe.

Scheinbar sind die Herren der Meinung, dass das eine das andere automatisch ausschließen muss. Aber: Dass Isabel Allende die meistverkaufte Autorin Lateinamerikas ist, kann niemand bestreiten. Isabel Allende ist erst die vierte Frau, die den renommierten Literaturpreis von Chile erhält. Möglicherweise spielt ihr Geschlecht dabei, dass sie im eigenen Land auf so wenig Gegenliebe stößt, eine größere Rolle als die Qualität ihrer Bücher. Ihr letztes Buch „Die Insel unter dem Meer“ ist vor Kurzem bei Suhrkamp erschienen.

Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in Lima/Peru geboren. Nach Pinochets Militärputsch am 11. September 1973 ging sie ins Exil. 1982 erschien ihr erster Roman La casa de los espíritus, Das Geisterhaus, der zu einem Welterfolg wurde. Allende arbeitete unter anderem als Fernseh-Moderatorin und war Herausgeberin verschiedener Zeitschriften. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien.

Foto: Jerry Bauer

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