Angelus & Diabolus – ein Kunstband der Superlative

Angelus & Diabolus
Angelus & Diabolus

Engel, Teufel und Dämonen, der ewige Kampf zwischen Gut und Böse – in der zweitausendjährigen christlichen Kunstgeschichte. Angelus & Diabolus ist ein Kunstband der Superlative von den Machern des Kunst-Bestsellers Ars Sacra. Noch bis Ende 2016 erhalten Sie dieses Opus Magnum bei Weltbild zum Subskriptionspreis von 199 Euro. Ab dem 1. Januar 2017 wird der Preis bei 299 Euro liegen.

Angelus & Diabolus – Inhalt

Es geht um Kunst. Angelus & Diabolus ist eine einzigartige Darstellung der gesamten christlichen Kunstgeschichte, geschrieben von renommierten Kunsthistorikern und Religionswissenschaftlern. Illustriert von mehr als 1100 Farbfotografien, darunter spektakuläre, aufklappbare Bildtafeln! Auf über 800 Seiten tauchen Sie ein in die Welt der schönsten Meisterwerke aus Malerei, Bildhauerei, Kunsthandwerk u.v.m. Angelus & Diabolus – ein Kunstband der Superlative weiterlesen

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Donnerstag, 2. Februar 2012: Vor 130 Jahren wurde James Joyce geboren.

Der irische Schriftsteller James Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Dublin geboren. Er starb am 13. Januar 1941 in Zürich.

Joyce war Student der modernen Sprachen an der Universität von Dublin. Anfang des 20. Jahrhunderts ging Joyce nach Paris. 1904 beschloss er, mit seiner Ehefrau auf dem europäischen Festland zu leben und zog zunächst nach Triest. Dort widmete er sich ausschließlich dem Schreiben. Es entstand unter anderem das Werk  „Porträt des Künstlers als junger Mann“1914 siedelte Joyce nach Zürich um. Hier schrieb er an seinem bekanntesten Roman „Ulysses“, der zum Teil der Zensur zum Opfer fiel. 1920 zog Joyce wieder nach Paris, wo er bis zur Besetzung Frankreichs wohnte. Hier entstand der Roman „Finnegans Totenwache“.

2010 erschien beim Suhrkamp Verlag in der Reihe Quarto der Titel „Prosa“ für 35 Euro.

James Joyce – Prosa bei Weltbild.de bestellen

 

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2012: Das Charles-Dickens-Jahr hat begonnen. Am 7.02.1812 wurde der weltberühmte britische Autor geboren.

Mit vielen Veröffentlichungen, Neuauflagen, Ausstellungen und vielen weiteren Aktionen hat weltweit das Charles-Dickens-Jahr begonnen.

Der Dichter wurde am 7. Februar 1812 geboren und starb 1870. Seine Romanfiguren Oliver Twist und David Copperfield machten ihn berühmt. Schon als Kind war Dickens für seine Familie verantwortlich, nachdem sein Vater eine Gefängnisstrafe verbüßen musste. Er war gezwungen, deshalb seine Schullaufbahn zu unterbrechen und konnte sie erst nach der Entlassung des Vaters wieder aufnehmen. Dickens begann bei einem Anwalt als Schreiber zu arbeiten, später war er als Journalist tätig. Bereits zu Lebzeiten feierte er vor allem in England und in den USA große Erfolge mit seinen gesellschaftskritischen Romanen. Am 9. Juni 1870 starb Charles Dickens an den Folgen eines Schlaganfalls.

Der Roman „Nikolas Nickleby“ ist mit einem Nachwort von Rudolf Beck und sämtlichen Illustrationen der Erstausgabe beim Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen und kostet 14,90 Euro.

„Nikolas Nickleby“ bei Weltbild.de bestellen

 

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Die Bestseller-Autorin Dora Heldt feierte gestern ihren 50. Geburtstag!

Am 10. November feierte Dora Heldt, Bestseller-Autorin beim Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv), ihren 50. Geburtstag. Seit einigen Wochen steht ihr Roman „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“ auf der Spiegel-Bestsellerliste. In der Geschichte sieht die Protagonistin Doris ihrem 50. Geburtstag mit Unruhe entgegen …

Unter dem Namen Dora Heldt feierte die dtv-Verlagsvertreterin Bärbel Schmidt große Erfolge. Die Sylterin wurde 1961 geboren und lebt in Hamburg. Ihre Romane „Urlaub mit Papa“, „Tante Inge haut ab“, „Kein Wort zu Papa“ sind Bestseller und wurden zum Teil für das ZDF verfilmt.

Der Roman „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“ ist beim Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen und kostet 14,90 Euro.

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Marcel Proust: 140. Geburtstag

Marcel Proust wurde 1871 in Auteuil, Frankreich, geboren. Sein Vater Adrien Proust war katholisch-französisch, seine Mutter Jeanne Weil kam aus einer jüdisch-deutschen Familie. Schon von Kindesbeinen an hatte Proust Probleme mit seiner Gesundheit, er litt unter Asthma. 1882 kam er auf das Lycée Condorcet, wo er Jacques Bizet, Daniel Halévy und Robert Dreyfus kennenlernte. Er meldete sich 1889 nach seiner Schulausbildung freiwillig zum Militärdienst in Orléans an. 1894 lernte er den Komponisten Reynaldo Hahn kennen, mit ihm pflegte er zwei Jahre eine intensive Liebesbeziehung. Außerdem studierte er an der juristischen Fakultät, verließ sie aber ohne Abschluss. Stattdessen erhielt er die Licence des Lettres.

Mehrere literarische Projekte nahmen in dieser Zeit seinen Anfang, beeinflusst durch die politischen und gesellschaftlichen Verwirrungen Frankreichs, so z. B. die Dreyfus-Affäre. 1896 erschien Prousts erstes Buch „Les plaisirs et les jours“. Proust übersetzte mithilfe von Marie Nordlinger und seiner Mutter Ruskins „The Bible of Amiens“, die 1904 und 1906 herauskam.
In dieser Zeit starben seine Eltern, woraufhin er in tiefe Depressionen verfiel. Erst durch die ungewöhnlichen Therapieansätze Paul Solliers, einem Charcot-Schüler, und nach einigen Sommeraufenthalten am Meer fand er ins Leben zurück. Ab 1907 arbeitete Alfred Agostinelli für ihn, in den sich Proust unglücklich verliebte. Sein Freund starb jedoch bei einem Flugzeugabsturz, was wieder schwere Depressionen Prousts zur Folge hatte. Die Nachfolge trat Céleste Albaret an, die seine engste Vertraute wurde und ihm bei seinen literarischen Arbeiten half.

1913 veröffentlichte Proust bei Grasset „Du côté de chez Swann“ als erster Band des Romanwerks „A la recherche du temps perdu“. 1918 erschien der zweite Teil „À l’ombre des jeunes filles en fleurs“ aus „A la recherche du temps perdu“ und 1919 eine Neuauflage des ersten Teils. 1919 erhielt er die höchste französische Auszeichnung für Literatur, den Prix Goncourt, und 1920 wurde er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Danach erschienen weitere Werke der „À la recherche du temps perdu“. Diese Romanreihe in sieben Bänden ist eines der bedeutendsten erzählenden Werke des 20. Jahrhunderts. Die letzten zwei Romane erschienen erst nach seinem Tod 1922.

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Zum 100. Geburtstag von Max Frisch

Max Frisch wird am 15. Mai 1911 in Zürich geboren. Sein Vater Bruno Frisch war Architekt und mit Karolina Bettina Frisch, geb. Wildermuth, verheiratet. Frisch besucht von 1923 bis 1930 das Realgymnasium und studiert direkt im Anschluss Germanistik an der Züricher Universität bis 1932. Nach dem Tod des Vaters muss Max Frisch die Familie ernähren und sein Studium unterbrechen. Seine ersten schriftstellerischen Versuche werden Opfer der Flammen, als der junge Max Frisch Zweifel an seinen Fähigkeiten kommen und er all seine Skripte verbrennt.

Er schreibt sich 1936 an der Eidgenösischen Technischen Hochschule in Zürich ein und studiert dort Architektur. Diesmal schließt er als Diplomarchitekt ab. Die nächsten Jahre feiert er als Architekt Erfolge, er eröffnet sein eigenes Büro und heiratet sogar eine Architektin, Gertrud Constanze von Meyenburg. Das Paar bekommt drei Kinder, aber die Ehe steht unter keinem guten Stern. Nach längerer Trennung werden die zwei 1959 geschieden.

In der Nachkriegszeit verfasst Max Frisch mehrere Dramen zum Thema Krieg, wie „Nun singen sie wieder“ oder „Die chinesische Mauer“. Er trifft berühmte Zeitgenossen wie Bertolt Brecht, Friedrich Dürrenmatt, Peter Suhrkamp und Ingeborg Bachmann. Brecht und Bachmann widmet er eigene Werke: „Montauk“ und „Erinnerungen an Brecht“.
1951 erhält er ein Rockefeller Stipendium und kann so ein Jahr in den USA verbringen. Seine großen Romane verhelfen ihm zum Durchbruch und zu internationaler Anerkennung: „Stiller“ im Jahr 1954, „Homo Faber“ aus dem Jahr 1957 und „Mein Name sei Gantenbein“ aus dem Jahre 1964 werden weltbekannt und teils verfilmt, wie z.B. „Homo Faber“ im Jahre 1989.

Nachdem er als Schriftsteller so viel Erfolg hat, schließt er 1955 sein Architekturbüro und widmet sich nur noch dem Schreiben. Die folgenden Jahre bekommt er den Büchner-Preis (1958) und den Literaturpreis der Stadt Jerusalem verliehen, er geht nach Rom, erhält fünf Ehrendoktorwürden verschiedener Universitäten aus Deutschland und den USA und pendelt zwischen Zürich, Berlin und New York hin und her. Die Ehe mit der Studentin Marianne Oellers hält immerhin von 1968 bis 1979.

Seine Bücher behandeln immer politische, persönliche oder gesellschaftliche Probleme. Er konzentriert sich auf Themen, die regelmäßig (unangenehm) aufstoßen und Diskussionen entfachen, so etwa „Wilhelm Tell für die Schule“, „Dienstbüchlein“ oder „Der Mensch erscheint im Holozän“. Sein Spätwerk beginnt 1978 mit seinem Drama „Triptychon“. Er verfasst außerdem die Rede „Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb“ zu seinem 75. Geburtstag sowie Streitschriften und Bühnenstücke u.a. zur Abschaffung der Schweizer Armee.
Nach langem Krebsleiden stirbt Max Frisch am 4. April 1991 in Zürich.

Suhrkamp veranstaltet anlässlich des 100. Geburtstags von Max Frisch eine Lesereihe.

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Patricia Highsmith zum 90. Geburtstag

Patricia Highsmith hätte am 19.1.2011 ihren 90. Geburtstag gefeiert. Die Meisterin der kriminologischen Hochspannung wurde 1921 in Fort Worth/Texas geboren. Sie wuchs in Texas und New York auf und studierte Literatur und Zoologie. Schon an der Highschool verfasste sie erste Kurzgeschichten, ihren ersten Lebensunterhalt verdiente sie als Comictexterin. Ihre Autorenkarriere startete sie fulminant mit dem Roman ›Zwei Fremde im Zug‹ im Jahr 1950. Die gleichnamige Verfilmung von Alfred Hitchcock machte die scheue Amerikanerin über Nacht weltberühmt.

Seit 1963 lebte Patricia Highsmith an verschiedenen Orten in Europa, seit 1983 im Tessin. 1995 starb sie in Locarno. Die populärste Romanfigur von Patricia Highsmith war John Ripley. Um ihn drehten sich allein fünf Romane der Autorin. Das erste Buch der Reihe, „The Talented Mr. Ripley“ aus dem Jahr 1955 wurde zum Bestseller. Die berühmte Verfilmung des Romans mit Alain Delon in der Hauptrolle unter dem Titel „Nur die Sonne war Zeuge“ aus dem Jahr 1960 beförderte die Popularität von Patricia Highsmith noch. Die Schriftstellerin lebte jedoch sehr zurückgezogen und mied Zeit ihres Lebens das Rampenlicht.

Zum Geburtstag von Patricia Highsmith am 19.1.2011 zeigt 3sat einige Verfilmungen ihrer Romane:

Mittwoch, 19.1.2011, 22.25 Uhr: Mr. Ripley und die Kunst des Tötens (USA/GB/D 2005)
Donnerstag, 20.1.2011, 22.25 Uhr: Stille Wasser (F 1981)
Freitag, 21.1.2011, 22.25 Uhr: Nur die Sonne war Zeuge (F/I 1960)

Foto Quelle: © Simone Sassen

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Jane Austen: 235. Geburtstag der großen britischen Schriftstellerin

Heute vor 235 Jahren wurde die britische Schriftstellerin Jane Austen in Steventon, Hampshire geboren. Als Tochter eines Pfarrers kam Jane Austen schon in jungen Jahren mit Literatur in Kontakt und genoss eine für diese Zeit ungewöhnlich umfassende Ausbildung. Erste literarische Gehversuche unternahm das siebte von acht Kindern schon im Teenageralter. Als junge Frau verfasste Jane ihre ersten Bücher, darunter die großen Romane „Verstand und Gefühl“ und „Stolz und Vorteil“, die aber erst 1811 und 1813 nach ihrer Überarbeitung veröffentlicht wurden. Jane Austen heiratete nie und war Zeit ihres Lebens von der Gunst des Bruders abhängig, der ihr und ihrer Schwester ein kleines Landhaus zur Verfügung stellte.

Das Spätwerk Jane Austens umfasste die Romane „Emma“, „Mansfield Park“ und „Überredung“. Mit nur 41 Jahren starb die zurückgezogene Schriftstellerin an einer schweren Krankheit. Heute gilt sie als eine der größten englischen Autorinnen. Die detailreiche Schilderung der menschlichen Eigenarten in verschiedenen Beziehungskonstellationen und ihre feine Gesellschaftskritik vermögen die Leser auch heute noch zu begeistern. Jane Austens Romane wurden bereits mehrfach mit großem Erfolg verfilmt.

Vor zwei Jahren brachte der Reclam-Verlag eine Kassette mit den sechs größten Romanen von Jane Austen heraus. Der Preis: 49,90 Euro. Jetzt bei Weltbild.de bestellen

 

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Agatha Christie: 120. Geburtstag

Agatha Christie wurde heute vor 120 Jahren in Torquay in der Grafschaft Devon geboren. Die britische Schriftstellerin erlangte mit ihren Krimis und Kurzgeschichten Weltruhm und verkaufte über zwei Milliarden Bücher. Ihre beliebtesten Helden waren der belgische Detektiv Hercule Poirot und die schrullige Miss Marple, die durch die überaus erfolgreichen Verfilmungen weltberühmt wurden.

Agatha Christie bot  auch selbst Stoff für eine Verfilmung. Nach dem Tod ihrer Mutter und nach dem Geständnis ihres Mannes, eine Affaire zu unterhalten, verschwand Agatha Christie und löste eine spektakuläre Suchaktion aus. Sie wurde zehn Tage später in einem Hotel in Harrogate aufgefunden – ohne jede Erinnerung an die vergangenen Tage. Über die mutmaßlichen Ereignisse wurde 1979 ein Film gedreht mit Vanessa Redgrave in der Hauptrolle.

Die erste Ehe von Agatha Christie wurde 1928 geschieden. Ihr Lebensglück fand die zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgreiche Autorin in dem elf Jahre jüngeren Archäologen Max Mallowan. Mit ihm unternahm sie in den folgenden Jahren viele Expeditionen, die sie in dem Buch „Erinnerung an glückliche Tage“ beschrieb. Auf den Reisen entstanden aber auch eine Menge ihrer Romane. Insgesamt schrieb Agatha Christie 66 Krimis. Im Alter von 85 Jahren starb die Queen of Crime an einem Schlaganfall in Wallingford in der Grafschaft Oxfordshire.

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Guy de Maupassant: 160. Geburtstag

Guy de Maupassant wurde am 5. August 1850 geboren. Ein schöner Anlass, diesen französischen Naturalisten wieder zu entdecken. Bis heute werden zwei Romane des Erzählers zumeist als Schullektüre immer wieder gelesen: „Une Vie“ (1883) und „Bel Ami“ (1885).

Maupassant genoss die Unterstützung eines prominenten Zeitgenossen: Gustave Flaubert. Dieser führte ihn die Pariser Gesellschaft ein und machte in unter anderem mit Émile Zola bekannt. Guy de Maupassant, der zuvor eher lustlos in einem Ministerium tätig war, avancierte zu einem der wichtigsten Naturalisten in Frankreich.

Die Romane von Guy de Maupassant sind ebenso wie „Madame Bovary“ von Flaubert oder „Nana“ von Zola spannende Charakterstudien, die heute auch noch wunderbar zu lesen sind. In „Une Vie“ („Das Leben“) beschreibt er das Schicksal einer Adeligen, die nach ihrer Heirat bitter enttäuscht wird und dennoch nicht den Mut verliert. Der Roman „Bel Ami“ wiederum hat das Leben eines Kleinbürgers zum Thema, der allein durch seinen Charme, seinen Erfolg bei den Frauen und sein Geschick als Schwiegersohn und Politiker in höchste gesellschaftliche Kreise aufsteigt.

Guy de Maupassant infizierte sich mit Ende Zwanzig mit Syphilis und wurde seither von der panischen Angst verfolgt, geisteskrank zu werden. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich über die Jahre kontinuierlich, trotzdem schrieb er wie besessen. Nach einem Selbstmordversuch 1892 lebte er noch ein Jahr, bis er in einer Pariser Klinik starb. Er wurde nur 43 Jahre alt.

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