Die Blumen des Bösen von Charles Baudelaire

Der Klassiker neu übersetzt: Den Gedichtzyklus Die Blumen des Bösen (z.B. bei Weltbild) gibt’s zum 150. Todestag des französischen Dichters Charles Baudelaire in einer zweisprachigen Schmuckausgabe. Erscheinungstermin ist voraussichtlich der 21. Juli 2017.

Les Fleurs du Mal – Die Blumen des Bösen

Dieses Werk war ein Höhe- und ein Wendepunkt der französischen Dichtung. In seiner formalen Perfektion war es 1857 noch der Verskunst des Klassizismus und der Romantik verpflichtet. Zugleich sprengte und überschritt es deren inhaltliche Modelle und erschloss psychologisch und soziologisch völlig neue Dimensionen. Kaum ein anderes Werk prägte die europäische Lyrik so nachhaltig. Als es Mitte des 19. Jahrhunderts erschien, gab es einen riesigen Skandal und ein gerichtliches Verbot. Trotzdem ist der Gedichtzyklus zu einem zentralen Text der Moderne geworden. Die Blumen des Bösen von Charles Baudelaire weiterlesen

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Weihnachtsglanz im Winterwald: Die schönsten Geschichten, Bräuche und Rezepte aus unserer Heimat. Herausgegeben von Ebba D. Drolshagen und Regine Elsässer.

Die Autorinnen Ebba D. Drolshagen und Regine Elsässer haben in ihrem Buch „Weihnachtsglanz im Winterwald: Die schönsten Geschichten, Bräuche und Rezepte aus unserer Heimat“ zusammen gebracht.

Neben einer Kulturgeschichte der Weihnachtsbräuche, vom Adventskalender bis hin zum Weihnachtsbaum, zeigen die beiden Herausgeberinnen, wie zahlreiche Bräuche ihren Ursprung in Deutschland hatten und von hier aus in andere Länder gelangten. Entstanden ist ein spannendes Büchlein mit Geschichten und Gedichten von der Klassik bis heute, mit Besinnlichem und Satirischem. Drolshagens und Elsässers winterlich-aufregende Reise durch Deutschland, Europa und die Welt wird abgerundet durch viele köstliche Rezepte zum Nachbacken.

„Weihnachtsglanz im Winterwald: Die schönsten Geschichten, Bräuche und Rezepte aus unserer Heimat“ ist bei Pendo erschienen und kostet 12,99 Euro.

„Weihnachtsglanz im Winterwald: Die schönsten Geschichten, Bräuche und Rezepte aus unserer Heimat“ bei Weltbild.de bestellen

 

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Ulla Hahn: Wiederworte. Gedichte.

Die Autorin und Lyrikerin Ulla Hahn reflektiert in dem Gedichtband „Wiederworte“ ihre alten Gedichte. Die preisgekrönte Autorin veröffentlichte Anfang der 80er Jahre ihre ersten Gedichte in der Anthologie „Herz über Kopf“. In „Wiederworte“ tritt die erfahrene Ulla Hahn in einen Diskurs mit ihrem alten Werk, beleuchtet Texte und sucht neue Antworten. Dabei hat Ulla Hahn auch keine Furcht vor der direkten Sprache und scheut nicht den kritischen Blick auf ihr Werk. Das Ergebnis ist eine spannende und emotionale Auseinandersetzung der Autorin mit ihrem eigenen Schaffen.

Ulla Hahn wurde 1946 im Sauerland geboren. Sie erhielt für ihre Gedichtbände, Erzählungen und Romane zahlreiche Ehrungen, wie den Deutschen Buchpreis 2002, den Hertha-Koenig-Literaturpreis 2006 und den Ida-Dehmel-Literaturpreis 2010.

Der Gedichtband „Wiederworte“ ist bei der Deutschen Verlags Anstalt (DVA) erschienen und kostet 16,99 Euro.

 „Wiederworte“ bei Weltbild.de bestellen

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Hans Magnus Enzensberger: Gedichte 1950-2010

Hans Magnus Enzensberger wurde als Dichter und Schriftsteller mit vielen renommierten Preisen ausgezeichnet, dem Georg-Büchner-Preis (1963), dem Heinrich-Böll-Preis(1985), dem Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf (1998) und vielen mehr. In seiner fast 50jährigen Schaffensperiode sorgte der inzwischen 81 Jahre alte Autor immer wieder mit seinen Thesen für Aufsehen. Fungierte er Ende der 60er Jahre noch als Galionsfigur der Studentenbewegung, kehrte er sich nachfolgend immer mehr von deren Idealen ab. Er galt als Mensch mit einem guten Gespür für Trends und zukünftige Themen, allerdings sagten Kritiker ihm nach, seine politische Haltung häufig und schnell zu wechseln.

Der Verlag über den Inhalt:

„Was da unaufhörlich tickt / und feuert, das soll ich sein?“ Die Neugier auf die Erfahrung seiner selbst und auf die Rätsel, die „ihm der Alltag und die Philosophie und die Biologie zuspielen“ DER SPIEGEL, hat sich Hans Magnus Enzensberger seit der Verteidigung der Wölfe (1957), seinem ersten Gedichtband, nicht nehmen lassen. In all den Jahrzehnten seither ist sein Werk wie wenige andere zu einem poetischen Vademecum für Zeitgenossen geworden. „Wir wüßten keinen, mit dem wir uns lieber einen Reim auf diese Welt machen würden“, schrieb einmal die Neue Zürcher Zeitung – voilà: Enzensbergers persönliche Auswahl seiner Gedichte aus sechs Jahrzehnten.

In dieser Auswahl mischt Enzensberger gegenüber den gesammelten Gedichten von 2005 die Karten neu: Auf einiges darin mochte er aus der Sicht von 2010 verzichten, anderes aus der Geschichte der Wolken (2003) und vor allem aus dem zuletzt erschienenen Gedichtband Rebus (2009) hat er hinzugenommen. So schreibt sich die Auswahl seiner Gedichte fort als die Geschichte eines Zeitgenossen, der die Systeme hinter sich läßt und der unfaßlichen Monstrosität der ‚Realität’ (s)eine Sprache gibt.

Das Buch ist bei Suhrkamp erschienen und kostet 9,95 Euro.

„Gedichte 1950-2010“ bei Weltbild.de bestellen

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Ernst Jandl – 85. Geburtstag

Ernst Jandl hätte am 1. August  seinen 85. Geburstag gefeiert. Der österreichische Schriftsteller und Dichter wurde 1925 in Wien geboren und verstarb im Jahre 2000 in Wien. Ernst Jandl zählt zu den renommiertesten Persönlichkeiten der experimentellen Lyrik.

Durch die witzigen Elemente seiner Sprachkunst und markante Neologismen wurde er über die Grenzen Österreichs bekannt. Ernst Jandl verbrachte einige Jahre in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Freilassung studierte Jandl in Wien Germanistik und Anglistik und war bis 1979 als Lehrer tätig. Bereits in den 50er Jahren erschienen seine ersten Werke der experimentellen Dichtung. Sie waren stark von Dadaismus und konkreter Poesie beeinflusst.

Später interpretierte er in Begleitung von Jazz sogar seine Werke und nahm sie auf Schallplatte auf. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Gedichte „ottos mops“, „fünfter sein“  und „heldenplatz“.

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Charles Bukowski – 90. Geburtstag

Charles Bukowski
Charles Bukowski: 90. Geburtstag

Am 16. August 2010 wäre Charles Bukowski 90 Jahre alt geworden. Der amerikanische Dichter und Schriftsteller mit deutsch-polnischen Wurzeln veröffentlichte von 1960  bis 1990 über 40 Gedichte-und Prosabücher.

Nach einer schweren Kindheit mit Misshandlungen durch seinen Vater studierte Charles Bukowski zunächst Journalismus in Los Angeles. In den folgenden Jahren führte er ein wenig sesshaftes Leben mit Alkoholeskapaden, die ihn bis ins Gefängnis brachten. Im Jahr 1954 erlitt er eine schwere Magenblutung. Danach begann er Gedichte zu schreiben. Für seinen Lebensunterhalt arbeitete Charles Bukowski ab 1958 im Innendienst der Post.

Im Jahr 1962 verlieh ihm das Magazin „The Outsider“ den Titel „Outsider of the Year“. Die Verleger des Outsiders waren es auch, die seinen ersten größeren Gedichtband „It Catches My Heart in Its Hand“ herausbrachten. Bis zum Jahr 1970 arbeitete er weiter bei der Post, danach konnte er durch die Zuwendungen seines Verlegers leben. Vom Jahr 1977 bis zu seinem Tod im Jahre 1994 lebte er mit Unterbrechungen mit Linda Lee Beighle zusammen. Er starb in seiner Wahlheimat San Pedro an Leukämie. Charles Bukowski verstand es, sich mit kurzen, verständlichen Sätzen in harter Sprache Gehör zu verschaffen. Durch seinen Alkoholismus wurde Charles Bukowski zum Mythos und prägte das Bild des „saufenden Genies“.

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