Das Lächeln der Signorina

Das Lächeln der Signorina von Andrea Camilleri: ein Montalbano-Krimi

Salvo Montalbano ermittelt wieder: Doch Das Lächeln der Signorina kann selbst einen erfahrenen Ermittler wie Andrea Camilleris sizilianischen Commissario blenden. Unangenehm für ihn, gut für die Leser/innen. Schließlich ist es nicht zuletzt das Menschliche, das diese Krimi-Reihe so erfolgreich macht.

Vigàta auf Sizilien ist das Revier von Commissario Montalbano. Derzeit herrscht etwas Aufregung, weil eine ganze Reihe wohlhabender Bürger Opfer von Diebstählen wird. Ihre Wohnungen werden ausgeräumt, während sie außerhalb die Sommerfrische genießen. Montalbano beginnt seine Ermittlungen und lernt eines der Opfer kennen, die junge und sehr schöne Angelica Cosulich.

Das Lächeln der Signorina
Das Lächeln der Signorina

Montalbano ist sofort verliebt. Angelica erinnert den alternden Mann an seine Jugend, an die Heldin aus dem Epos Der rasende Roland von Ludovico Ariosto, die ihm seine Träume versüßt hatte. Aber das Lächeln der Signorina, so betörend es ist, verbirgt doch ein gefährliches Geheimnis

Kürzlich ist der Sizilianer Andrea Camilleri neunzig Jahre alt geworden. Er war schon über siebzig, als er mit seinem ersten Montalbano-Krimi den Durchbruch als Schriftsteller schaffte. Heute gilt Salvo Montalbano weltweit als Inbegriff für sizilianischen Charme und südländische Lebensart – und sein „Vater“ Camilleri als Kritiker italienischer Verhältnisse, die er in seinen Büchern immer wieder thematisiert. Das Lächeln der Signorina wurde wieder von Rita Seuss und Walter Kögler aus dem Italienischen übersetzt.