Howard Jacobson mit Booker Prize ausgezeichnet

Der britische Autor Howard Jacobson wurde überraschend mit dem Booker Prize für seinen Roman „The Finkler Question“ ausgezeichnet. Der Schriftsteller war schon 2002 und 2006 für den renommierten Preis nominiert worden, ging damals aber leer aus. Innerhalb der Shortlist hatte der 68-Jährige einen  Außenseiter-Status. Sein Roman handelt von einer gescheiterten Existenz, einem Nicht-Juden, der seinem alten Schulfreund und Juden Sam Finkler den Erfolg neidet. Deshalb will er zum Judentum übertreten. Der Jury-Vorsitzende Andrew Motion lobte das Buch als „natürlich sehr witzig, aber auch sehr klug, sehr traurig und sehr feinsinnig“.

Seit 1969 wird der Booker Prize in London vergeben. Er ist der wichtigste Literaturpreis im Commonwealth-Raum. Das Preisgeld beträgt 50.000 Pfund (60.000 Euro).

„The Finkler Question“ ist bisher nur auf Englisch erschienen.

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