Frederick Forsyth - Outsider

Outsider von Frederick Forsyth

Die Autobiografie von Thriller-Autor Frederick Forsyth: In Outsider erzählt er aus seinem Leben, und dem Leser wird klar, wie nah – fast schon erschreckend nah – an der Realität seine Bestseller waren.

Mit Der Schakal gelang Frederick Forsyth 1971 der weltweite Durchbruch als Schriftsteller. Darin beauftragt die französische Terrororganisation OAS einen Profi-Killer, den französischen Präsidenten Charles de Gaulle zu ermorden. Forsyth verflocht reale Ereignisse so geschickt mit seiner fiktiven Geschichte, dass sie von vielen Lesern für wahr, zumindest aber für möglich gehalten wurde. Diese Nähe zur Wirklichkeit wurde zu einer Art Markenzeichen der Forsyth-Romane, von denen so mancher wie eine Prophezeiung wirkte.

Frederick Forsyth - Outsider
Frederick Forsyth – Outsider

Kein Wunder, denn Frederick Forsyth (geb. 1938) wusste genau, wovon er schrieb. Nach seiner Zeit als Pilot der Royal Air Force wurde er Journalist. Er berichtete von den Brennpunkten der Weltpolitik, war immer ganz nah am Geschehen. Zum Beispiel als Korrespondent in Ost-Berlin nach dem Mauerbau – wobei er auch für den amerikanischen Geheimdienst und den britischen MI6 arbeitete. Allerdings verstrickte er sich in amouröse Abenteuer und musste das Land fluchtartig verlassen – wie manche der Figuren seiner Agenten-Thriller.

Frederick Forsyth nimmt Sie mit auf eine Zeitreise, die bei seinen frühen Erfahrungen als Schüler in Nachkriegsdeutschland beginnt. Es folgt der Bericht eines bewegten Lebens, für eine Autobiografie ungewöhnlich spannend geschrieben, aber ohne eigene „Heldentaten“ übermäßig zu feiern, sondern eher mit typisch englischem „Understatement“ und Humor. Diese Lebenserinnerungen eines realen „007“ sind nicht nur Forsyth-Fans wärmstens zu empfehlen.