Barbara Honigmann: Bilder von A.

Eine junge Frau begibt sich unter erschwerten Bedingungen auf die Suche nach ihren Wurzeln und ihrer Identität. Im Ost-Berlin der DDR verliebt sie sich in den Theaterregisseur A. Sie steht vor der Qual der Wahl, welchen Weg sie beruflich einschlagen soll: Theatermacherin, Malerin oder Schriftstellerin vor dem Hintergrund der künstlerischen Gegenkultur jener Zeit. Zudem setzt ihr die Religionsfeindlichkeit des kommunistischen Regimes zu, da sie langsam ihre jüdischen Wurzeln für sich entdeckt.

Barbara Honigmann wurde 1949 in Ost-Berlin geboren, nachdem ihre Eltern aus dem britischen Exil zurückgekehrt waren. 1972 machte sie ihren Abschluss in Theaterwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin. Daraufhin wirkte sie als Dramaturgin und Regisseurin in Brandenburg, an der Volksbühne und am Deutschen Theater mit, bis sie 1975 als freie Schriftstellerin arbeitete. Nachdem sie sich mit ihrer jüdischen Identität auseinandergesetzt hatte, heiratete sie mit 32 Jahren und reiste 1984 aus der DDR aus. Honigmann wurde bisher zwölfmal ausgezeichnet, aktuell mit dem Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich, und veröffentlichte 19 Werke. Sie hat zwei Söhne und lebt heute in Straßburg.

Der Roman erscheint im Hanser Verlag und kostet 16,90 Euro.

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