Hannelore Elsner: Im Überschwang

In ihrer Biographie „Im Überschwang“ erzählt Hannelore Elsner aus ihrem bunten Leben, mit viel Gefühl: ehrlich, warmherzig, lebensbejahend, manchmal wehmütig, aber niemals wehleidig.
Sie wurde 1942 in Burghausen geboren und wuchs in München auf. Schon in jungen Jahren verlor sie ihren älteren Bruder und ihren Vater. Elsner erzählt von ihren wilden Jugendjahren und ihrer Zeit als Klosterschülerin. Mit 16 stand sie das erste Mal in Istanbul vor der Kamera, mit 17 drehte sie an der Seite von Freddy Quinn, weitere Filme der seichten Unterhaltung u.a. mit Peter Alexander folgten. Ab den 60ern spielte sie vor allem in Serien und in Spielfilmen als Nebendarstellerin mit. Erst nach einer 15-jährigen Pause von der großen Kinoleinwand erlangte sie als Charakterdarstellerin Anerkennung und Preise für ihr schauspielerisches Können. Die Goldene Kamera bekam sie allerdings schon 1972 für „Iwanov“ verliehen. Als „Die Kommissarin“ bekam sie 1995 den Telestar, 2000 den Deutschen Filmpreis und zwei weitere für „Die Unberührbare“, 2003 erhielt sie noch einmal den Deutschen Filmpreis für „Mein letzter Film“. Sie war zweimal verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn mit dem Regisseur Dieter Wedel.

Die Biographie ist im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen und kostet 19,99 Euro.

„Im Überschwang“ bei Weltbild.de bestellen

GD Star Rating
loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.