Hugo Hamilton: Der irische Freund. Ein spannender Roman über die Schwierigkeiten einer neuen Existenz.

In dem Roman „Der irsche Freund“ von Hugo Hamiliton begibt sich der Protagonist Vid nach Irland. Dort muss der Serbe erleben, wie schwierig es ist, sich eine neue Identität  zu schaffen.

Um sich schnellstmöglich zu integrieren und seinem Ziel, Ire zu werden nah zu kommen, wird der Schreiner Vid sehr vorsichtig mit dem Umgang mit Sprache. Penibel überwacht er die korrekte Aussprache, immer mit der Angst im Nacken, dass sich die Leute wieder über ihn lustig machen könnten. Darüber hinaus ist Vid auf die Akzeptanz  durch andere Menschen und deren Bestätigung angewiesen und so verrennt er sich in die Freundschaft mit Kevin. Wie schwierig das Ankommen eines Fremden in Irland ist, beschreibt Hugo Hamilton in all seinen Facetten. Wie weit die Loyalität zu Kevin geht, zeigt Hamilton in schockierender Weise. Vid, der bei Kevins Mutter als Schreiner arbeiten darf, ist glücklich, Familienanschluss gefunden zu haben. Als er verdächtigt wird, eine junge Frau belästigt zu haben, verteidigt Kevin ihn und schlägt so brutal zu, dass der andere Mann fast zu Tode kommt. Um seinen Job als Anwalt nicht zu verlieren, übernimmt Vid die Verantwortung für die Tat. Doch danach lässt Kevins Familie Vid einfach fallen – doch dieser merkt es noch nicht einmal. Der Serbe ist besessen von dem Gedanken, ein Teil der irischen Gesellschaft zu werden.

Berner Zeitung: „Ein Hochgenuss. Einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören.“

Der Roman „Der irische Freund“ ist beim Luchterhand Literaturverlag erschienen und kostet 19,99 Euro.

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