Ingrid Betancourt: Kein Schweigen, das nicht endet

Zwei Jahre nach ihrer Befreiung aus der Gefangenschaft ist nun Ingrid Betancourts Buch „Kein Schweigen, das nicht endet“ erschienen. 2002 wurde die damalige kolumbianische Präsidentschaftskandidatin von der linksgerichteten Rebellengruppe Farc verschleppt. Über sechs Jahre verbrachte Betancourt im Dschungel in der Gewalt der Guerilla.

In ihrem Buch berichtet sie von den schlimmen Haftbedingungen, die durch ihre Fluchtversuche immer weiter verschärft wurden. Ingrid Betancourt schildert die Erniedrigungen durch die brutalen Aufseher und das schwierige Verhältnis zu den Mitgefangenen, insbesondere zu ihrer ehemaligen Wahlkampfmanagerin Clara Rojas. Die beiden Frauen gerieten derart in Konflikt, dass sie nach der Befreiung kein Wort mehr miteinander wechselten. Clara Rojas bezeichnet einige Passagen in dem Buch als „frei erfunden“, so die Süddeutsche Zeitung.

Das Buch „Kein Schweigen, das nicht endet. Sechs Jahre in der Gewalt der Guerilla“ ist bei Droemer erschienen und kostet 22,99 Euro.

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