John le Carré: „Verräter wie wir“ – Auf der Flucht vor der russischen Mafia.

Der britische Autor John le Carré war nach dem Studium in diplomatischen Diensten in Bonn und Hamburg. Quasi aus erster Hand informiert schrieb der heute fast 80-Jährige bis in die 80er Jahre Romane über den Kalten Krieg. Seine berühmteste Agentengeschichte ist „Der Spion, der aus der Kälte kam“ aus dem Jahre 1964, der mit Richard Burton in der Hauptrolle verfilmt wurde. Bis heute verknüpft John le Carré jede Story mit hochpolitischen oder gesellschaftlich brisanten Themen: zum Beispiel mit den Konflikten im Nahe Osten in „Die Libelle“ oder mit internationalen Pharmakonzernen in „Der ewige Gärtner“. Der neueste Roman von John le Carré dreht sich um die russische Mafia.

Der Verlag über den Inhalt:

„Dima ist die Seele der russischen Mafia. Seit seiner Zeit als Gefangener im Gulag hat er sich an ihre Spitze hochgearbeitet. Sein Spezialgebiet: die Geldwäsche. Doch seine Tage sind gezählt. Er hat Feinde unter den mächtigen Weggefährten. Um das Überleben seiner Familie zu sichern, geht er einen Pakt mit dem Westen ein. Er bietet sein Wissen im Tausch gegen ein Leben in England. Eine Sensation für den britischen Geheimdienst, der einwilligt. Aber die Agenten stoßen auf einen bedrohlichen Widerstand. Der lange Arm der Mafia reicht bis weit in den Westen. Wie lange wird Dima seine russischen Freunde täuschen können? „Verräter wie wir“ ist ein leidenschaftlicher Roman über die Korrumpierbarkeit des Westens und über die Zerbrechlichkeit der Demokratie.“

Der Roman ist bei Ullstein erschienen und kostet 24,95 Euro.

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