Jonathan Franzen „Freiheit“: Bewahrt den Pappelwaldsänger!

Spätestens seit seinem Weltbestseller „The Corrections“, für den er auch den „National Book Award“ erhielt, gilt der 1959 geborene Schriftsteller Jonathan Franzen als einer der wichtigsten Autoren des 21. Jahrhunderts. In seinen Romanen geht es meist vor allem um den Untergang von Familien. Und obwohl schwierige und vielschichtige Familienbeziehungen in Franzens Büchern eine zentrale Rolle haben, lässt der Autor auch andere Themen nicht zu kurz kommen.

In seinem neuen Roman „Freiheit“, der seit heute in den Läden liegt, geht es um eine anfangs scheinbar perfekte Familie aus St. Paul. Die Vorzeigeeltern Patty und Walter Berglund wohnen in einer hübschen, selbst renovierten Villa und  sind die idealen Nachbarn, verhalten sich nie merkwürdig und fallen auch sonst niemandem negativ auf. Diese Fassade halten sie solange aufrecht, bis eines Tages ihr halbwüchsiger Sohn seine Sachen packt und zu den Nachbarn zieht. Ab diesem Zeitpunkt stellt sich die Welt der Berglunds auf den Kopf. Petty fängt an, sonderbar zu werden und ihr Mann steht ihr in puncto Eigenartigkeit in nichts nach, als er einen zweifelhaften Vertrag mit der Kohleindustrie schließt, um eine Vogelart zu retten…

Viele Leser sind auf Franzens neuestes Werk gespannt. Mit dem Roman „Freiheit“ ist eine enorme Erwartungshaltung verknüpft. Man wird sehen, ob Franzen an seine großen Erfolge anknüpfen kann.

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