Jonathan Safran Foer „Tiere essen“: Nicht nur für Vegetarier!

Jonathan Safran Foer hat sich in seinem neuen Roman „Tiere essen“ diesmal einem Sachthema gewidmet, dem Vegetarismus. Der Autor zweier sehr erfolgreicher Romane („Alles ist erleuchtet“, „Extrem laut und unglaublich nah“) erklärt unaufgeregt und anhand vieler Fakten, warum er kein Fleisch mehr isst.

Jonathan Safran Foer berichtet zum Teil aus eigener Erfahrung, zum Teil präsentiert er das Ergebnis seiner Recherchen über die Fleischproduktion in den USA. Dort wird so viel Fleisch gegessen wie nirgendwo auf der Welt. Es gibt viele Gründe, auf Fleisch zu verzichten: Der CO2 Ausstoß der Rinderherden, der ungeheure Verbrauch von Wasser und Getreide, der für die Massentierhaltung benötigt wird, und zu guter Letzt spricht die höhere Lebenserwartung von Vegetariern für die Fleisch-Entsagung.

Mit „Tiere essen“ will Jonathan Safran Foer überzeugen und aufklären und nicht als Demagoge auftreten. Mit dem Buch trifft er den Nerv der Zeit, denn es hat sich mittlerweile nicht nur bei den radikalen Linken herumgesprochen, dass wir etwas gegen den Klimawandel tun sollten und dass eine gesunde Lebensweise die Lebensqualität entscheidend verbessert. Wir dürfen gespannt sein, welche Diskussionen das Buch in Deutschland hervorrufen wird, wenn es am 19. August erscheint.

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