Martin Walser: Muttersohn

Gezeugt ohne Vater: Das ist nichts, was man sich auf die Brust schreibt, wenn man ernst genommen werden möchte. Doch genau die jungfräuliche Zeugung zeichnet Percy aus. Als er das zum ersten Mal Fräulein Hedwig beichtet, glaubt sie ihm überraschender Weise sofort…

Martin Walser wurde 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren. Er besuchte die Oberrealschule in Lindau. Erst nach dem Kriegsende konnte er sein Abitur am Bodensee Gymnasium machen. Anschließend studierte er in Regensburg und Tübingen Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie. 1950 heiratete Walser Katharina Neuner-Jehle und promovierte 1951 mit einer Dissertation über Kafka. Er hat vier Töchter mit seiner Frau. Seine Aktivitäten führten ihn zum Süddeutschen Rundfunk, zur Gruppe47 und  zu diversen linken Gruppierungen gegen den Vietnamkrieg etc… Sein erster Roman „Ehen in Phillipsburg“ war 1957 gleich ein Riesenerfolg. Seine Werke ließ er bis 2004 vom Suhrkamp Verlag herausgeben, dessen Verleger Siegfried Unseld ein enger Freund von Walser war. Nach dessen Tod wechselte Walser zum Rowohlt Verlag. Er hielt 1998 die deutschlandweit bekannte Paulskirchenrede und erhitzte 2002 mit seinem Werk „Tod eines Kritikers“ die Gemüter. Fast 70 Werke hat er verfasst und über zwei Dutzend Preise für seine Werke und sein Wirken erhalten. Heute lebt er in Überlingen am Bodensee.

Der Roman erscheint im Rowohlt Verlag und kostet 24,95 Euro.

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