Moritz von Uslar: Deutschboden. Eine teilnehmende Beobachtung

Moritz von Uslar war Redakteur des Magazins der Süddeutschen Zeitung und arbeitet heute für die ZEIT. Er hat sich drei Monate in einer ostdeutschen Kleinstadt aufgehalten und am dortigen Leben zwischen Boxclub, HartzIV und Pilspub teilgenommen. Seine Erlebnisse und Beobachtungen sind jetzt als Reportage mit dem Titel „Deutschboden. Eine teilnehmende Beobachtung“ erschienen.

Brandenburg wird für seine Schlösser und Seen geliebt, auf alles andere möchte man nicht so genau schauen. Vor allem nicht auf Gegenden, die von Arbeitslosigkeit und Landflucht geprägt sind und als Sammelbecken Rechtsradikaler und HartzIV-Empfänger gelten. Popliterat Moritz von Uslar hat sich vorgenommen, ein eigenes Bild der ostdeutschen Kleinstadt zu zeichnen. Er lebte drei Monate unter den Einheimischen und zeichnete seine Gespräche mit dem Diktiergerät auf. Er freundete sich mit einer Punkband an, trainierte im hiesigen Boxclub und besprach wichtige Themen wie Frauen, Autos, Sex und HartzIV. Schon im Vorwort wird klar, wie seine Reise ausgegangen ist: „Ich bin als Fremder gekommen und als Einheimischer gegangen.“

Das Buch „Deutschboden. Eine teilnehmende Beobachtung“ ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen und kostet 19,50 Euro. Jetzt bei Weltbild.de bestellen

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