Roland Koch: „Konservativ“ – Von Werten und Traditionen

Roland Koch hat ein Sachbuch mit dem Titel „Konservativ. Ohne Werte und Prinzipien ist kein Staat zu machen“ geschrieben. Ab morgen wird das Werk des früheren hessischen Ministerpräsidenten in den Buchläden zu kaufen sein. Bei der Buchpräsentation am Montag in Berlin fungierte Angela Merkel höchstpersönlich als Laudatorin. Roland Koch gilt als einer der letzten echten Konservativen in der CDU. In dem Buch stellt er den Versuch an, auf 220 Seiten zu erklären, was „konservativ sein“ eigentlich bedeutet und warum sich die Deutschen mit dem Begriff schwer tun.

Seine Definition: „Konservative Politik verändert die Welt, beachtet dabei aber eine gesellschaftliche Statik von Werten und Traditionen. Es geht um patriotische Identifikation und die Bereitschaft der einzelnen Staatsbürger, Verantwortung zu übernehmen. Ohne diese Übereinstimmung ist ein Zerfallen der Zivilgesellschaft unvermeidlich.“ (Roland Koch)

Der Verlag kündigt das Buch Roland Kochs als „politisches Manifest“ an. Der Ex-Minister plädiert für verbindliche Werte und Tugenden neben dem notwendigen Sachverstand, um gesellschaftliche Probleme wie Migration, Jugendkriminalität, Arbeitslosigkeit oder Finanzkrise zu in den Griff zu bekommen. Man darf gespannt sein, welche Maßnahmen Roland Koch konkret empfiehlt, um seiner Ansicht nach nötige Veränderungen herbeizuführen.

Das Buch ist bei Herder erschienen und kostet 17,95 Euro.

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