Ulrich Schnabel: Muße. Vom Glück des Nichtstuns.

Der ZEIT -Journalist Ulrich Schnabel hat mit dem Buch „Muße. Vom Glück des Nichtstuns.“ ein Plädoyer für die täglichen kleinen Auszeiten geschrieben, ohne die – nachgewiesenermaßen – Kreativität und Innovation nicht möglich sind. In unserer Leistungsgesellschaft wird Nichtstun mit Faulenzen gleichgesetzt. Nur wer permanent aktiv ist, erfährt Anerkennung. So setzen sich viele täglich selbst unter Druck. Ulrich Schnabel weist gut verständlich und unterhaltsam auf Wege hin, wie man diesem Druck entgehen kann und sich selbst Inseln der Ruhe schafft. Ein perfektes Weihnachtsgeschenk für Menschen, die den ganzen Tag keinen Moment Muße finden.

Der Verlag über den Inhalt:

Haben Sie heute schon Däumchen gedreht und an die Wand gestarrt? Und dabei an nichts Bestimmtes gedacht? Falls nicht, so holen Sie es bitte bald nach. Für Gewissensbisse gibt es keinerlei Grund. Denn: Muße ist zur bedrohten Ressource geworden. Die Beschleunigungsgesellschaft mit ihrem Arbeitsdruck und dem Zwang zur permanenten Kommunikation lässt uns nicht zur Ruhe kommen. Dabei haben Gehirnforscher und Psychologen längst herausgefunden, wie wichtig Phasen absichtslosen Nichtstuns sind. Sie fördern nicht nur die Regeneration und stärken das Gedächtnis, sondern sind auch die Voraussetzung für Einfallsreichtum und Kreativität. Große Ideen brauchen vor allem eines: Zeit und Muße. Isaac Newton kam der zündende Einfall zu seiner Gravitationstheorie im Garten, als er versonnen einen Apfel betrachtete. Descartes philosophierte am besten im Bett. Doch von solch kreativen Auszeiten können die meisten heute nur träumen. Ulrich Schnabel beschreibt die Ursachen der allgemeinen Zeitnot, zeigt uns, wo wir auch heute noch Inseln der Muße finden können, und bietet eine Fülle von konkreten Anregungen und Tipps für alle, die dem permanenten Drang zur Beschleunigung widerstehen wollen.

Das Buch ist im Karl Blessing Verlag erschienen und kostet 19,95 Euro.

„Muße. Vom Glück des Nichtstuns“ bei Weltbild.de bestellen

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