Wilhelm Genazino: Wenn wir Tiere wären

Mann und Alltag. Wie schafft es nur die Spezies Mann, den alltäglichen Wahnsinn lächelnd und ohne den Verstand zu verlieren zu überstehen? Dem Protagonisten von Wilhelm Genazinos Roman gelingt dies, indem er das erdrückende Regelwerk unserer Gesellschaft durchbricht und dabei feststellt, dass vieles einfacher wäre, wenn wir Tiere wären. Bösartig, pointiert und gewohnt meisterhaft beschreibt Genazino das Leben eines Mannes, der versucht, nicht im Alltagsgeschäft zu ertrinken.

Wilhelm Genazino wurde 1943 in Mannheim geboren und studierte Germanistik, Philosophie und Soziogie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Danach arbeitete er als Journalist und Redakteur u.a. bis 1971 bei der Satirezeitschrift „Pardon“, von 1980 bis 1986 als Mitherausgeber der Zeitschrift „Lesezeichen“, als Dozent an der Paderborner Universität und an der Bamberger Otto-Friedrich-Universität und als freischaffender Schriftsteller. Insgesamt erhielt er ab 1986 dreizehn Auszeichnungen, er schrieb 17 Romane und 13 weitere Veröffentlichungen. Besonders berühmt ist seine Abschaffel-Trilogie. Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Heute lebt Wilhelm Genazino in Frankfurt am Main.

Das Buch erscheint am 25. Juli im Hanser Verlag und kostet 17,90 Euro.

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