Der Platz an der Sonne Roman Neuerscheinung Vorstellung bei buchnews.com

Der Platz an der Sonne von Christian Torkler

Buchtipp des Monats September 2018

Ein überraschendes Buch zu einem topaktuellen Thema: In seinem ersten Roman Der Platz an der Sonne erzählt Christian Torkler von Menschen, die vor der Armut in ihrem zerstörten Land fliehen – ins reiche Afrika. Durch besonders für Europa ungünstige Umstände ist die „Erste Welt“ zur „Dritten Welt“ – und umgekehrt – geworden.

„Nicht wer wir sind, entscheidet über unseren Platz in der Welt, sondern wo wir geboren werden. Christian Torkler hat den Roman der Stunde geschrieben.“ (Juli Zeh)

Der Platz an der Sonne – Inhalt

Gleich nach dem zweiten hatte 1948 der dritte große Krieg begonnen. Um ihre wichtigen Industrien vor Bombardements zu schützen, hatten die Kriegsparteien in Ost und West ihre Produktionsstätten in die Kolonien verlagert. Erst seit 1961 herrscht Frieden.

Der Platz an der Sonne (Buch bei Weltbild.de)
Der Platz an der Sonne (Buch bei Weltbild.de)

Doch die Folgen sind für die „alten“ Mächte dramatisch: Ihre Länder sind zerstört, während die Kolonien über funktionierende Industrien verfügen und diese wirtschaftliche Macht nutzen – sie machen sich unabhängig. Die früheren Industriestaaten fallen immer mehr zurück.

Deutschland ist nach dem Krieg geteilt: Es gibt die Preußische Republik, die Sozialistische Volksrepublik Mitteldeutschland, die Norddeutsche Föderation, den Süddeutschen Bund, die Bundesrepublik Rheinland Westfalen Nassau und den Freistaat Bayern.

Berlin, die Hauptstadt der Preußischen Republik, liegt 1978 noch in Trümmern. Während die Kinder Kohlen klauen müssen, wird die Politik von Halunken bestimmt. Hier lebt Josua Brenner, der sich und seine Familie mit kleinen Geschäften ganz gut über Wasser hält. Doch als es für ihn so richtig knüppeldick kommt, bricht er auf in Richtung Süden. Wie so viele andere sucht auch er ein besseres Leben in einer besseren Welt. In Afrika.

Christian Torkler – der Autor

… wurde 1971 in Greifswald geboren. Früh wurde er durch die unerschöpflichen Erzählungen seiner ostpreußischen Verwandtschaft geprägt. In Berlin studierte Christian Torkler Theologie, Philosophie und Kulturwissenschaften. Zwischen 2002 und 2009 lebte er in Tansania und bereiste den afrikanischen Kontinent. Heute lebt und schreibt er in Berlin und Kambodscha.

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