Eine Geschichte der Wölfe von Emily Fridlund

Buchtipp des Monats März 2018

Ein in geradezu lyrischer Prosa erzählter Roman über Verantwortung, Schuld und die Sehnsucht, geliebt zu werden: Eine Geschichte der Wölfe von Emily Fridlund ist eine moralisch hochkomplexe Geschichte, die kaum jemanden kalt lassen wird. Erscheint im Berlin Verlag und ist voraussichtlich erhältlich ab 19. März 2018.

Eine Geschichte der Wölfe – Inhalt

In den dunklen Wäldern von Minnesota wächst Linda in den Überresten einer gescheiterten Kommune auf. An der Highschool behandelt man das 14-jährige Hippiekind wie einen Freak. Das Mädchen reagiert, indem es den anderen aus dem Weg geht, sie aber genau beobachtet. Insbesondere zu ihrer schönen Klassenkameradin Lily und zu ihrem Geschichtslehrer Mr. Grierson fühlt sie sich hingezogen.

Eine Geschichte der Wölfe (Buch bei Weltbild)
Eine Geschichte der Wölfe (Buch bei Weltbild)

Dann gibt es einen Skandal. Mr. Grierson muss die Schule verlassen und Lily scheint spurlos verschwunden. Zeitgleich zieht eine neue Familie an den nahegelegenen See. Lily wird die Babysitterin deren Sohnes, des kleinen Paul. Sogar mit dessen Mutter Patra freundet sie sich etwas an.

Doch bald merkt Linda, dass mit Paul etwas nicht stimmt. Aber seine Eltern bleiben seltsam inaktiv. Soll Linda Hilfe holen? Und damit Patra verraten? Für eine Vierzehnjährige eine Entscheidung, die ihr ganzes Leben beeinflussen wird …

Emily Fridlund – die Autorin

Sie wuchs in Minnesota bei ihren Großeltern auf, studierte an der Washington University und lebt mittlerweile mit ihrer Familie in der Region Finger Lakes des Staates New York. Texte der heute 38-jährigen Emily Fridlund erschienen in zahlreichen Zeitschriften; 2017 kam in den USA eine Sammlung ihrer Kurzgeschichten heraus. Ihr Debüt-Roman Eine Geschichte der Wölfe war in den USA zunächst ein „Buchhändlerliebling“, wurde zum Bestseller und gehörte zu den Finalisten des Man Booker Prize 2017.

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