War was? Das geheime Krieg-der-Sterne-Tagebuch (bei Weltbild)

War was? Das geheime Krieg-der-Sterne-Tagebuch

Mitte Dezember 2017 soll Star Wars – Episode VIII in die Kinos kommen. Passend dazu hat der Piper Verlag soeben War was? Das geheime Krieg-der-Sterne-Tagebuch veröffentlicht. Paul Erickson, Erfolgsautor von War was? Die Krieg-der-Sterne-Parodie (erschienen 2015), erzählt darin die „wahre“ Geschichte eines geheimen Filmprojektes namens „Star Wars“, entdeckt im Notizbuch von „G.L.“ – wer das wohl sein mag?

War was? Das geheime Krieg-der-Sterne-Tagebuch: Klappentext

Auf einer Convention in Chicago findet der »Star Wars«-Fan Paul Erickson im Mülleimer ein altes, aber gut erhaltenes Notizbuch. Als er hineinblättert, traut er seinen Augen nicht: Ein geheimnisvoller »G.L.« erzählt dort von dem Top-Secret-Filmprojekt »Star Wars«, das er im Jahr 1973 entwickeln will.

War was? Das geheime Krieg-der-Sterne-Tagebuch (bei Weltbild)
War was? Das geheime Krieg-der-Sterne-Tagebuch (bei Weltbild)

Das Buch liest sich wie ein Krimi: Welchen Plot hätte »Star Wars« um ein Haar gehabt? Woher stammte die Idee für Darth Vaders Helm? Warum tragen alle Sturmtruppen Weiß? Und weshalb gibt es sie doch, die Geräusche im Weltall? In diesem erstmals öffentlich gemachten Tagebuch erfährt man endlich alles über die wahre Entstehungsgeschichte von »Star Wars«. Und wir alle können froh sein, dass nur aufgrund winziger Zufälle nicht alles ganz anders gekommen ist …

War was? Das geheime Krieg-der-Sterne-Tagebuch: Fazit

Man kann sagen, Paul Erickson hat sich auf Parodien von Scifi- und Fantasy-Filmen spezialisiert: Auch Der Wobbit und Der Herr der Ringel stammen aus seiner Feder. Und natürlich das erfolgreiche Werk War Was? Die Krieg-der-Sterne-Parodie (Buch bei Weltbild). Allerdings wurde Star Wars als Geschichte ja schon öfter filmisch oder schriftstellerisch parodiert, auch die Star Wars Fans kriegen hin und wieder ihr Fett weg, z.B. in der TV-Serie The Big Bang Theory. Sowas kann richtig komisch sein – aber irgendwann hat man alle Star Wars Scherze irgendwie schon mal gehört.

Stellenweise mal lustig, oft aber eben Holzhammer-Parodie, das ließ auch Was was? Das geheime Krieg-der-Sterne-Tagebuch (Buch bei Weltbild) vermuten: Angefangen beim Cover der deutschen Ausgabe (Darth Vader als Exhibitionist angedeutet); sogar das Autorenporträt („Paul Erickson wurde in einer weit, weit entfernten Galaxis geboren und wuchs in einem Internat auf dem Todesstern auf. Unter seinem anspruchsvollen Mathelehrer Darth Winkel und der strengen Internatsleiterin, der Imperatorin, hat er stets gelitten. Auch die Klassenschönste, Prinzessin Leider, war schon vergeben …“) ist „witzig“ und lässt vom Inhalt nicht viel Besseres befürchten.

Es gibt dann aber doch ein paar recht nette Ideen, sogar mal Gelegenheit zum Schmunzeln. Leichte Unterhaltung eben, die grade noch so als Parodie durchgeht. Das Buch ist auch als Geschenk für humorvolle Mitglieder der Star Wars Gemeinde geeignet, wenn man sie wegen ihres „Kultes“ etwas aufziehen will. „Ein Muss für Star Wars Fans“ ist es nicht.

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