Cop Town – Stadt der Angst von Karin Slaughter

Sie gehört zu den zuverlässigsten Bestseller-„Lieferanten“ des Thriller-Genres: Mit Cop Town – Stadt der Angst hat Karin Slaughter das erneut bewiesen. Spannend, hart, gut. Dazu zeichnet sie ein realistisches Porträt von Gesellschaft und Polizei einer US-Großstadt der 1970er-Jahre als rassistische Männer- und Macho-Welt.

Atlanta, Georgia, im Jahr 1974. Kate Murphys erster Tag beim Police Department. Vielleicht auch ihr letzter, jedenfalls hält sie das für möglich. Denn zum einen machen ihr die männlichen Kollegen den Job sofort zur Hölle. Eine Frau bei der Polizei zählt in deren Augen weniger als nichts. Zum anderen zieht ein Killer durch die Stadt, der Polizisten ermordet. Nur Polizisten. Cop Town – Stadt der Angst von Karin Slaughter weiterlesen

Das Joshua-Profil – der neue Fitzek!

Der brandneue Thriller von Sebastian Fitzek! In Das Joshua-Profil thematisiert der Bestsellerautor ein brisantes Thema: die Vorhersage von Verbrechen und die präventive Verfolgung der – wahrscheinlichen – Verbrecher.

„Dreizehn Leichen, elf vergewaltigte Frauen, sieben Verstümmelungen, ebenso viele Entführungen und zwei an ein Heizungsrohr angekettete Schwestern, die qualvoll verhungern würden, sollte man sie nicht rechtzeitig finden. Ich war zufrieden mit meiner bisherigen Bilanz.“

Und doch ist Max ein Bürger, der sich noch nie etwas zuschulden kommen lassen hat. Sein Bruder sitzt zwar in der Sicherheitsverwahrung einer Psychiatrie, Max aber hält sich an Recht und Gesetz. Er ist nur eben auch ein Thriller-Autor, allerdings ein recht erfolgloser. Das Joshua-Profil – der neue Fitzek! weiterlesen

Outsider von Frederick Forsyth

Die Autobiografie von Thriller-Autor Frederick Forsyth: In Outsider erzählt er aus seinem Leben, und dem Leser wird klar, wie nah – fast schon erschreckend nah – an der Realität seine Bestseller waren.

Mit Der Schakal gelang Frederick Forsyth 1971 der weltweite Durchbruch als Schriftsteller. Darin beauftragt die französische Terrororganisation OAS einen Profi-Killer, den französischen Präsidenten Charles de Gaulle zu ermorden. Forsyth verflocht reale Ereignisse so geschickt mit seiner fiktiven Geschichte, dass sie von vielen Lesern für wahr, zumindest aber für möglich gehalten wurde. Diese Nähe zur Wirklichkeit wurde zu einer Art Markenzeichen der Forsyth-Romane, von denen so mancher wie eine Prophezeiung wirkte. Outsider von Frederick Forsyth weiterlesen

Die Menschheit hat den Verstand verloren von Astrid Lindgren

Astrid Lindgrens Tagebücher der Jahre 1939 bis 1945: Die Menschheit hat den Verstand verloren konstatierte die schwedische Schriftstellerin angesichts des grausamen Krieges, der die Welt in Schutt und Asche legte.

Mit Büchern wie Pippi Langstrumpf oder Wir Kinder aus Bullerbü begeisterte Astrid Lindgren (1907 – 2002) Generationen junger Leserinnen und Leser. Auch als Erwachsene lesen viele ihrer Fans noch die Kindergeschichten, die oft von Mut und Widerstand, Liebe und Hoffnung handeln.

„Heute hat der Krieg begonnen. Niemand wollte es glauben.“ Die Menschheit hat den Verstand verloren von Astrid Lindgren weiterlesen

Steffen Kopetzky – Risiko

Mit Risiko schaffte es Steffen Kopetzky auf die Longlist des Deutschen Buchpreises 2015: ein spannender Abenteuerroman nach wahren Begebenheiten.

Sebastian Stichnote ist Funker bei der Marine des deutschen Kaiserreichs. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, tut er im Mittelmeer auf der „Breslau“ vor der albanischen Küste Dienst. Vor der feindlichen Übermacht flieht das Schiff nach Konstantinopel, die Hauptstadt des verbündeten Osmanischen Reiches. Steffen Kopetzky – Risiko weiterlesen

Helen Macdonald – H wie Habicht

Der internationale Bestseller endlich auf Deutsch: H wie Habicht von Helen Macdonald ist ein eine autobiografische Geschichte über das Suchen und Finden des eigenes Weges.

Der Habicht sei all das gewesen, was sie selbst habe sein wollen, sagt Helen Macdonald: Einzelgänger, ohne Trauer, taub den Verletzungen des Lebens gegenüber. Schon als Kind beschloss sie, Falknerin zu werden, lernte das Falknervokabular und las die klassische Literatur der Falknerei. Helen Macdonald – H wie Habicht weiterlesen

Jilliane Hoffman – Samariter

Der neue Psychothriller von Bestseller-Autorin Jilliane Hoffman: Samariter handelt von einer grauenvollen Mordserie, von Schuld und Zivilcourage.

Ein bestialischer Mörder zieht eine blutige Spur durch Süd-Florida. Die Polizei tappt im Dunkeln, während immer mehr Leichen entführter und zu Tode gequälter junger Frauen in Zuckerrohrfeldern gefunden werden.

Doch dann taucht eine Zeugin auf. Faith Sounders, liebende Ehefrau und Mutter, wird aus ihrem beschaulichen Leben gerissen und findet sich in einem Alptraum wieder. Allerdings ist sie daran nicht ganz unschuldig. Jilliane Hoffman – Samariter weiterlesen

Engelskalt – ein Thriller von Samuel Bjørk

Engelskalt. Der Titel sprach mich an, machte mich an. Ein seltsamer Titel, dachte ich. Kalt wie ein Engel. Sind Engel kalt? Sagen die Religionen etwas über die Temperatur von Engeln? Nicht, dass ich wüsste. Im Mittelalter spekulierten christliche Theologen darüber, wie viele Engel auf einer Nadelspitze Platz finden, aber welche Temperatur Engel besitzen – ich wüsste nicht, dass es darüber Spekulationen gab.

Persönlich bin ich noch nie einem Engel begegnet. Jedenfalls nicht einem Geistwesen, wie es Christentum, Judentum, Islam, aber auch die Religionen Persiens, Mesopotamiens oder Ägyptens beschreiben. Geflügelte Mischwesen mit Strahlenglanz. Deshalb kann ich auch nicht sagen, ob Engel männlich oder weiblich sind. Vielleicht sind sie ja geschlechtslos. Egal. Gefragt, wie ich mir einen Engel vorstelle, ist das Wort für mich Symbol für etwas Warmes, Liebevolles, Beschützendes. Einen lieben Menschen könnte ich als Engel bezeichnen.

engelskaltDeshalb interessierte mich der Titel Engelskalt. Er lässt Übles ahnen. Geht es vielleicht um einen gefallenen Engel, fragte ich mich. Es soll ja Engel geben, die sich nicht der göttlichen Herrschaft unterordnen wollten und so zu Höllengeistern mutierten. Auch das Buchcover von Engelskalt lässt an Böses denken: Eine Kirche in den Bergen, ein Stück Stoff oder Papier, in den jemand mit einer Nadel den Buchtitel gestickt hat. Die Nadel mit einem Fadenrest steckt oben rechts, wo der Autorenname endet. Der Gedanke an die Nadelspitze lässt das Blut aus den Adern weichen.

Samuel Bjørk ist eigentlich Frode Sander Øien, ein Sänger und Songwriter aus Oslo, der sich zum ersten Mal an einen Thriller gewagt hat. Weil Engelskalt in Skandinavien enthusiastisch gefeiert wurde, verkaufte der Verlag die Rechte an dem Buch in 20 Länder, auch nach Deutschland. Der Thriller lässt die Spannung nicht abreißen und bringt eine überraschende Wendung nach der anderen. Und das, obwohl keine einzige Gewalttat detailliert dargestellt wird. Das ist auch gut so, denn in Engelskalt geht es um eine Mordserie an Kindern, die kurz vor ihrer Einschulung entführt und getötet werden, also um ein sehr sensibles Thema. Umso genauer arbeitet der Autor an den Psychogrammen – nicht nur des Mörders, sondern auch der Ermittler. Die Figuren sind vielschichtig und zeigen, wie es im Leben zu psychischen Verwerfungen kommen kann, die furchtbare Folgen haben. So verlässt das Buch an manchen Stellen die Thriller-Ebene und liest sich fast wie ein literarischer Roman. Selten las ich einen Thriller, der mit so wenig Blutvergießen oder brutalen Szenen auskommt, um mich dennoch zu fesseln. Und zu bedrücken!

Hier finden Sie mehr Informationen zu Engelskalt!

 

James Patterson, Alex Cross – Run

runÜber James Patterson braucht es keine großen Worte. Sicher ist, er gehört zu den internationalen Bestseller-Autoren. Was viele nicht wissen: Er verkaufte 2010 mehr Bücher als Dan Brown, Stephen King und John Grisham zusammen. Deshalb nannte ihn der SPIEGEL auch den „erfolgreichsten Schriftsteller der Welt“. Eine seiner Krimireihen dreht sich um den Washingtoner Polizeipsychologen Alex Cross.

Run heißt der 20. Band der Alex-Cross-Reihe. Jetzt erscheint der Thriller exklusiv bei Weltbild als deutsche Ausgabe, eine Buch-Premiere zum Top-Preis. Der Inhalt des Titels Run beginnt mit der Verhaftung des renommierten plastischen Chirurgen Creem. Er musste für Jahre ins Gefängnis, weil er mit Mädchen im Teenageralter schlief. Nachdem Creem aus dem Gefängnis entlassen wurde, ließ er sich das Gesicht verändern, damit ihn niemand mehr erkennen kann. Unabhängig davon hängt die Leiche einer jungen Frau aus einem Fenster im fünften Stock eines Hauses. Die junge Frau brachte vor kurzem ein Kind zur Welt, von dem jede Spur fehlt. Zunächst sieht der Tod der jungen Frau wie ein Selbstmord aus. Doch bald stellt sich heraus, dass es ein brutaler Mord ist. Und Detective Alex Cross wird noch mit zwei weiteren Leichen konfrontiert: Sie sind verstümmelt. Washington gerät in Panik, dass es sich um einen Serienkiller oder um drei Killer handeln könnte, die ihr Unwesen treiben. Ein Blutrausch, der Alex Cross alles abverlangt, denn er steht unter massivem Druck, die Morde aufzuklären. Dass seine Pflegetochter Ava Drogen nimmt, macht sein Leben nicht einfacher. In den unerbittlichen Dramen, die ihn bedrängen, bemerkt er nicht, dass ihn jemand genau beobachtet … Steigen Sie ein in die Achterbahnfahrt der Angst und des Schreckens!

In Amerika, wo Run schon 2013 erschien, kam das Buch bestens an und wurde als einer der besten Patterson-Titel besprochen. Für viele Menschen ist Alex Cross seit seinem ersten Erscheinen ein Lieblingsheld geworden, der zur (Krimi-)Familie gehört. Geerdet, bescheiden, normal … Alex Cross denkt in Ruhe, bevor er handelt. Das Herz des Lesers aber rast und schmerzt. So lange er Run liest auf jeden Fall.

Mehr Infos zu James Patterson, Alex Cross – Run finden Sie hier!

Kindeswohl von Ian McEwan

Ian McEwans Buch Kindeswohl beschäftigt sich mit einem 17 Jahre alten Jugendlichen, der aus religiösen Gründen eine Bluttransfusion ablehnt. Es geht also um ein Dilemma, in das eine religiöse Haltung stürzt. Den Fall bekommt die Richterin Fiona Maye am High Court von London auf den Tisch. Kindeswohl von Ian McEwan weiterlesen