Jonathan Franzen „Freiheit“: Bewahrt den Pappelwaldsänger!

Spätestens seit seinem Weltbestseller „The Corrections“, für den er auch den „National Book Award“ erhielt, gilt der 1959 geborene Schriftsteller Jonathan Franzen als einer der wichtigsten Autoren des 21. Jahrhunderts. In seinen Romanen geht es meist vor allem um den Untergang von Familien. Und obwohl schwierige und vielschichtige Familienbeziehungen in Franzens Büchern eine zentrale Rolle haben, lässt der Autor auch andere Themen nicht zu kurz kommen.

In seinem neuen Roman „Freiheit“, der seit heute in den Läden liegt, geht es um eine anfangs scheinbar perfekte Familie aus St. Paul. Die Vorzeigeeltern Patty und Walter Berglund wohnen in einer hübschen, selbst renovierten Villa und  sind die idealen Nachbarn, verhalten sich nie merkwürdig und fallen auch sonst niemandem negativ auf. Diese Fassade halten sie solange aufrecht, bis eines Tages ihr halbwüchsiger Sohn seine Sachen packt und zu den Nachbarn zieht. Ab diesem Zeitpunkt stellt sich die Welt der Berglunds auf den Kopf. Petty fängt an, sonderbar zu werden und ihr Mann steht ihr in puncto Eigenartigkeit in nichts nach, als er einen zweifelhaften Vertrag mit der Kohleindustrie schließt, um eine Vogelart zu retten…

Viele Leser sind auf Franzens neuestes Werk gespannt. Mit dem Roman „Freiheit“ ist eine enorme Erwartungshaltung verknüpft. Man wird sehen, ob Franzen an seine großen Erfolge anknüpfen kann.

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Isabel Allende mit Chiles Nationalpreis ausgezeichnet

Die Bestsellerautorin Isabel Allende („Das Geisterhaus“) wurde mit dem Nationalpreis für Literatur ihres Heimatlandes Chile ausgezeichnet. Allerdings waren die chilenischen Intellektuellen von der Wahl der Jury nicht begeistert. Sie kritisierten, dass Allende keine gute Literatur, sondern Bestseller schreibe.

Scheinbar sind die Herren der Meinung, dass das eine das andere automatisch ausschließen muss. Aber: Dass Isabel Allende die meistverkaufte Autorin Lateinamerikas ist, kann niemand bestreiten. Isabel Allende ist erst die vierte Frau, die den renommierten Literaturpreis von Chile erhält. Möglicherweise spielt ihr Geschlecht dabei, dass sie im eigenen Land auf so wenig Gegenliebe stößt, eine größere Rolle als die Qualität ihrer Bücher. Ihr letztes Buch „Die Insel unter dem Meer“ ist vor Kurzem bei Suhrkamp erschienen.

Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in Lima/Peru geboren. Nach Pinochets Militärputsch am 11. September 1973 ging sie ins Exil. 1982 erschien ihr erster Roman La casa de los espíritus, Das Geisterhaus, der zu einem Welterfolg wurde. Allende arbeitete unter anderem als Fernseh-Moderatorin und war Herausgeberin verschiedener Zeitschriften. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien.

Foto: Jerry Bauer

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Natascha Kampusch „3096 Tage“: Acht Jahre Gefangenschaft im Keller

Am 8. September erscheint das Buch von Natascha Kampusch mit dem Titel „3096 Tage“. Ihre Geschichte ging um die ganze Welt: Natascha Kampusch wurde als Zehnjährige von einem arbeitslosen Nachrichtentechniker auf dem Schulweg abgefangen und entführt. Acht Jahre lang hielt der damals 35-jährige Wolfgang Priklopil das Mädchen in seinem Keller fest.

Nun ist Natascha Kampusch 22 Jahre alt und hat ein Buch über ihre Gefangenschaft geschrieben. Darin beschreibt sie das Leben mit dem Entführer, das zwischen Schlägen und Aufmerksamkeiten oszillierte. Misshandlungen standen auf der Tagesordnung, aber auch Belohnungen wie Schokolade oder Videos, wenn sich das Mädchen fügte. Der Entführer brachte Natascha Kampusch so weit, dass sie jegliches Vertrauen in die Außenwelt verlor und manchmal sogar daran zweifelte, dass es eine Außenwelt gab. Mit dem Buch über die Zeit in der Gefangenschaft möchte Kampusch die Fakten aus ihrer Sicht publizieren und damit allen Spekulationen ein Ende machen. Für sie ist das Buch der Abschluss dieser leidvollen Erfahrung, mit dem sie sich von den Geschehnissen distanzieren möchte. Wünschen wir ihr, dass es ihr gelingt.

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Der Deutsche Buchpreis 2010 – Die Longlist

 

 

Der Deutsche Buchpreis 2010 wird am 4. Oktober im Kaisersaal des Frankfurter Römers verliehen. Zu Jury gehören Julia Encke (FAZ), Jobst-Ulrich Brand (Focus), Thomas Geiger (Literarisches Colloquium Berlin), Ulrich Greiner (Die ZEIT), Burkhard Müller (Süddeutsche Zeitung), Ulrike Sander (Osiandersche Buchhandlung, Tübingen) und Cornelia Zetzsche (Bayerischer Rundfunk). Julia Encke fungiert als Jurysprecherin.

Für den Deutschen Buchpreis wird zunächst  eine Longlist von 20 Titeln erstellt, aus der dann am 8. September eine Shortlist ermittelt wird. Der Preisträger erhält 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2500 Euro.

Hier die Nominierungen der Longlist

Folgende 20 Titel hat die Jury heute aus den insgesamt 148 eingesandten und begutachteten Büchern ausgewählt:

– Alina Bronsky Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche (Kiepenheuer & Witsch, August 2010)

– Jan Faktor Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag(Kiepenheuer & Witsch, März 2010)

– Thomas Hettche Die Liebe der Väter (Kiepenheuer & Witsch, August 2010)

– Peter Wawerzineks Rabenliebe (Verlag Galiani Berlin, August 2010)

– Nino Haratischwili Juja (Verbrecher Verlag, März 2010)

– Michael Kleeberg Das amerikanische Hospital (DVA, August 2010)

– Michael Köhlmeier Madalyn (Carl Hanser Verlag, August 2010)

– Thomas Lehr September. Fata Morgana (Carl Hanser Verlag, August 2010)

– Mariana Leky Die Herrenausstatterin (DuMont Buchverlag, Februar 2010)

– Nicol Ljubic Meeresstille (Hoffmann und Campe, Februar 2010)

– Kristof Magnusson Das war ich nicht (Verlag Antje Kunstmann, Januar 2010)

– Andreas Maier Das Zimmer (Suhrkamp Verlag, September 2010)

– Olga Martynova Sogar Papageien überleben uns (Droschl Literaturverlag, Januar 2010)

– Martin Mosebach Was davor geschah (Carl Hanser Verlag, August 2010)

– Melinda Nadj Abonji Tauben fliegen auf (Jung und Jung Verlag, August 2010)

– Doron Rabinovici Andernorts (Suhrkamp Verlag, August 2010)

– Hans Joachim Schädlich Kokoschkins Reise (Rowohlt Verlag, März 2010)

– Andreas Schäfer Wir vier (DuMont Buchverlag, Februar 2010)

– Judith Zander Dinge, die wir heute sagten (Deutscher Taschenbuch Verlag, September 2010)

– Joachim Zelter Der Ministerpräsident (Klöpfer & Meyer Verlag, August 2010)

Foto: Deutscher Buchpreis 2010

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Ildikó von Kürthy „Endlich“ – Alles auf Anfang

Am 3. September erscheint der siebte Roman der Autorin Ildikó von Kürthy. Nach bereits sechs veröffentlichen Büchern, die allesamt die deutschen Bestsellerlisten anführten und bisher in rund 30 Sprachen übersetzt wurden, gilt die Hamburgerin als momentan erfolgreichste deutsche Schriftstellerin. Sie arbeitet nebenbei außerdem noch als Journalistin für verschiedene Magazine, zum Beispiel für die „Brigitte“. Es gibt bereits eine Verfilmung zu einem ihrer Bücher, „Mondscheintarif“, drei weitere sind in Arbeit.

In „Endlich!“ geht es um eine Frau, die sich mit einem unvermeidbaren Problem konfrontiert sieht: ihrem 40. Geburtstag. Als ob das nicht genug wäre, muss sie auch noch erkennen, dass ihr Mann sie betrügt und 40 Jahre Leben nicht spurlos an ihr vorübergegangen sind. Kurz entschlossen macht sie sich an die Lösung ihrer Probleme. Sie observiert ihren Mann, bestellt einen Personaltrainer und lässt sich von ihrer besten Freundin zu einer Diva umerziehen, um sich ein neues Selbstwertgefühl aufzubauen. Endlich schafft sie es, erste Erfolge zu erzielen. Sie bewältigt hundert Liegestütze, schläft mit einem fremden Mann und beinahe gelingt es ihr, wieder zufrieden zu sein. Schließlich erfüllt sich der Traum ihres Lebens…

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Neues Buch von Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab

Thilo Sarrazin macht immer wieder durch markige Äußerungen zum Thema Integration von Ausländern von sich reden. Darüber sind seine Kollegen im Vorstand der Deutschen Bundesbank nicht immer glücklich. Nun meldet er sich mit einem Buch zu Wort, das garantiert wieder einige Kontroversen auslösen wird. In „Deutschland schafft sich ab“ entwirft Thilo Sarrazin ein trübes Bild von der Zukunft Deutschlands. Nach seiner Erfahrung in Politik und Verwaltung identifiziert er massive Probleme, die in den nächsten Jahren auf Deutschland zukommen werden, wie z.B. der Geburtenrückgang, die steigende Zuwanderung und die immer größer werdende Unterschicht. Sarrazin beklagt, dass Deutschland immer älter, kleiner und dümmer wird. In seinem für den 30. August angekündigtem Buch schont er nichts und niemanden. Er geht mit den Deutschen hart ins Gericht und zeigt auf, wie die Gesellschaft sich selbst untergräbt. Thilo Sarrazin erklärt, warum sich Deutschland in dieser Form entwickelt hat, und unterbreitet gleichzeitig seine Vorschläge für mögliche Problemlösungen. Dass Thilo Sarrazin, der den Begriff political correctness beharrlich ignoriert, damit wieder für Gesprächsstoff und hitzige Diskussionen sorgen wird, ist klar.

Thilo Sarrazin ist  seit 1975 Mitglied der SPD und hat 35 Jahre lang Erfahrung im politischen und verwaltungstechnischen Bereich gesammelt. Bis 2009 war er auch im Berliner Senat als Finanzsenator tätig, nun ist er Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank.

„Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin bei Weltbild.de bestellen

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Save the date: Frankfurter Buchmesse 2010

Unter dem Motto „Bücher machen Leute. Leute machen Bücher.“ findet vom 6.-10.10.2010 wieder einmal die weltweit größte  Buch- und Medienmesse statt.  Auf der Frankfurter Buchmesse werden jedes Jahr Artikel von über 7.000 Ausstellern aus rund 100 Ländern präsentiert. Zusätzlich stellt sie jährlich neue Buchkollektionen zu aktuellen Themen zusammen. Diese umfassen jeweils ca. 30-120 Titel aus den Neuerscheinungen sowie einer Auswahl an besonders schönen deutschen Büchern. Ehrengast ist dieses Jahr Argentinien. Die Buchmesse steht ganz im Zeichen lateinamerikanischer Tradition. Bücher, Menschen und die Kultur Argentiniens werden in zahlreichen Veranstaltungen vorgestellt.

2009 besuchten rund 290.000 Menschen die Frankfurter Buchmesse, darunter über 181.000 Fachbesucher. 10.000 Journalisten sorgten für eine große Präsenz der Presse. Die Besucher, Medien und Vertreter  werden nicht nur durch  die umfangreiche Anzahl an Publikationen auf das Messegelände gelockt (400.000 Titel, darunter ca.124.000 Neuveröffentlichungen).  Sie nutzen die einzigartige Möglichkeit, Kontakte zu Lektoren und Autoren zu knüpfen, beispielsweise Autorenlesungen zu besuchen und Autogramme zu ergattern. Doch es sind nicht nur Bücherliebhaber und Journalisten, die zur Messe kommen. Das weiträumige Gelände bietet beispielsweise auch Platz für  Ausstellungen aus den Bereichen Film und Medien und ein Zentrum für Comics.

Für kleinere oder noch unbekannte Verlage bietet die Frankfurter Buchmesse die Chance, innerhalb weniger Tage ein großes Publikum anzusprechen. Bestes Beispiel dafür ist der Design Pavoni Verlag. 2009 machte er erstmals von sich reden, als er die Bücher von zwei Autoren im Alter von 13 und 14 Jahren veröffentlichte. Dieses Jahr ist er wieder vertreten, mit zwölf Jungautoren im Gepäck, deren Bücher von Abenteuerromanen über Lyrik alle Genres abdecken.

Foto: Frankfurter Buchmesse

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110. Todestag von Friedrich Nietzsche

Heute vor 110 Jahren starb der deutsche Philosoph und Schriftsteller Friedrich Nietzsche in Weimar. Der Professor für klassische Philologie an der Universität  Basel erlangte durch seine Schriften wie zum Beispiel „Also sprach Zarathustraschon zu Lebzeiten international große Popularität. Neben Schopenhauer gilt Richard Wagner als eine seiner größten Inspirationsquellen. Allerdings wandelt sich der Einfluss Wagners über die Jahre. In Werken wie die „Geburt der Tragödie“ bewertet Nietzsche den zeitgenössischen Komponisten noch positiv, doch im Laufe der Zeit verschlechtert sie das Bild zusehends.

Während der Zeit des Nationalsozialismus kam es zu einer gravierenden Fehlinterpretation von Nietzsches „Übermensch“. Nach Auslegung der Nationalsozialisten forderte Nietzsches Text die Erschaffung sogenannter Herrenmenschen. Die Nazi-Ideologen missbrauchten seine Thesen für die Untermauerung ihrer Rassentheorie.

Bereits im Alter von 44 Jahren, 10 Jahre vor seinem Tod, befiel ihn eine schwere Geisteskrankheit, die den endgültigen Rücktritt von seiner Lehrtätigkeit und eine Vormundschaft notwendig machte. Seine Texte, die bereits vor gut hundert Jahren Anlass zu hitzigen Diskussionen gaben, werden noch heute immer wieder neu gedeutet. Die Fragen nach Moral, Wissenschaft, Philosophie und Religion sind nach wie vor Gegenstand philosophischer Diskurse.

Mit seinen Kritiken hat Nietzsche ein Werk hinterlassen, dessen Gehalt in vielen Teilen stark umstritten ist, in einigen Aspekten jedoch die Suche nach einem neuen Selbstverständnis des modernen Menschen widerspiegelt.

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Christoph Schlingensief: So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein

Am Samstag den 21. August ist Christoph Schlingensief seinem Krebsleiden erlegen. Er wurde nur 49 Jahre alt.

Aus seiner Krankheit machte der Theaterregisseur keinen Hehl, im Gegenteil. Letztes Jahr erschien im April sein Buch: „So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein. Tagebuch einer Krebserkrankung“. Anfang 2008 bekommt Christoph Schlingensief die Diagnose: Lungenkrebs. Der Nichtraucher setzt sich daraufhin tagtäglich mit der tödlichen Krankheit auseinander, spricht seine Gedanken in ein Aufnahmegerät. Daraus entsteht ein eindringliches Tagebuch über die Angst vor dem Sterben, die Auseinandersetzung mit Gott und über die vielen Träume und Wünsche, die Christoph Schlingensief sich noch verwirklichen möchte. Dazu gehört eine Familie zu gründen, ein Opernhaus in Afrika zu bauen und in einem Haus am Meer zu leben. Alles hat er leider nicht mehr geschafft.

Das Buch „So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein. Tagebuch einer Krebserkrankung“ erscheint am 11. Oktober als Taschenbuch.

Bei Weltbild.de bestellen: „So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein! : Tagebuch einer Krebserkrankung

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Elizabeth Gilbert: Das Ja-Wort

Die amerikanische Autorin Elizabeth Gilbert hat sich in ihrem neuen Roman „Das Ja-Wort“ das Thema Ehe vorgenommen. Ihre Vorgeschichte kennt fast jede Frau, denn der Roman „Eat, Pray, Love“ war im Jahr 2008 die Muss-Lektüre für alle Mittdreißigerinnen. Der Selbstfindungstrip, der die Autorin durch Italien, Indien und schließlich Indonesien führte, endete bekanntlich mit ihrer neuen großen Liebe, dem Brasilianer Felipe. In dem neuen Roman „Das Ja-Wort“ stellt sich das Problem, dass die beiden nur verheiratet nach USA einreisen können. Wie dumm, dass sich sowohl Elizabeth als auch Felipe nach katastrophalen Ehen geschworen hatten, nie wieder zu heiraten. Da sie nunmal zur Eheschließung gezwungen werden, begibt sich Elizabeth auf einen neue Reise ins Ich. Wie der Untertitel schon verrät versucht sie, ihren Frieden mit der Ehe zu machen. In zahlreichen, sehr persönlichen Betrachtungen wie man es von Elizabeth Gilbert so gut kennt, macht sie sich auf die Spur der Ehe und was diese genau im Innersten zusammen hält.

Am 29.9. kommt die Verfilmung von „Eat, Pray, Love“ ins Kino. Bei der Starbesetzung mit Julia Roberts als Elizabeth und Javier Bardem als Felipe kann man davon ausgehen, dass der Film ein ebenso großer Erfolg wie der Roman wird. Denn: Wer möchte Julia nicht dabei zusehen, wie sie nach so vielen Irrungen und Wirrungen vor der Traumkulisse Balis in Javiers Arme sinkt.

Bei Weltbild.de bestellen: Das Ja-Wort: Wie ich meinen Frieden mit der Ehe machte

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