Der Blumensammler von David Whitehouse

„The Long Forgotten“, der hochgelobte Roman des englischen Schriftstellers David Whitehouse, erscheint Ende August endlich auch in deutscher Sprache: Der Blumensammler wurde ins Deutsche übertragen von der bekannten Übersetzerin Dorothee Merkel.

Ein spektakulärer Roman über Liebe, Verlust und die Macht der Erinnerung – vom englischen Original war die Presse begeistert:

„Kraftvoll und exzentrisch: Whitehouses Schreibstil steckt voller Energie und Temperament, gespickt mit überraschenden, zärtlichen Momenten.“ The Times

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Christina Viragh erhält den Preis der Leipziger Buchmesse 2012 in der Kategorie Übersetzung

Preis der Leipziger Buchmesse 2012
Preis der Leipziger Buchmesse 2012

Die Übersetzerin Christina Viragh wurde am Donnerstag, den 15. März für ihre Übersetzung des Romans „Parallelgeschichten“ des ungarischen Autors Péter Nádas ausgezeichnet. Der Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung ist wie die Preise in der Kategorie Belletristik und Sachbuch/Essayistik mit 15.000 Euro dotiert.

Die Übersetzerin Christina Viragh hat sich über mehrere Jahre mit dem 1728 Seiten starken Opus „Parallelgeschichten“ beschäftigt. Die komplexe vielgelobte Familiengeschichte ist in Ungarn bereits 2005 erschienen. Am Anfang des Romans findet ein junger Mann im Berliner Tiergarten eine Leiche. Es folgt eine spannende und vielschichtige Reise in die Vergangenheit in deren Mittelpunkt die ungarische Familie Demén und ihre Bekannten stehen.

Christina Viragh wurde 1953 in Budapest geboren und wuchs in der Schweiz auf. Sie übersetzte unter anderem Romane von Sándor Márai und Imre Kértesz ins Deutsche.

Der Roman „Parallelgeschichten“ ist bei Rowohlt erschienen und kostet 39,95 Euro.

„Parallelgeschichten“ bei Weltbild.de bestellen

 

Wolfgang Herrndorf: Sand. Der Roman wurde gestern mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2012 ausgezeichnet

Preis der Leipziger Buchmesse 2012
Preis der Leipziger Buchmesse 2012

Am gestrigen Donnerstag, 15. März 2012, wurde der Roman „Sand“ von Wolfgang Herrndorf mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie Belletristik ist mit 15.00 Euro dotiert.

„Sand“ ist ein einen rasanter Thriller, der an zwei Schauplätzen spielt. In München und in Nordafrika. 1972: Die Olympischen Sommerspiele in München sind im vollen Gang, als Mitglieder des „Schwarzen September“, einer palästinensischen Terrorgruppe, elf israelische Sportler als Geiseln nehmen. Sowohl bei der Geiselnahme durch die Terroristen als auch bei der Befreiungsaktion der deutschen Polizei werden alle Geiseln, fünf Geiselnehmer und ein Polizist getötet. Während dies in München geschieht, kommt es in der Sahara zu einem brutalen Vorfall. Vier Menschen werden in einer Hippie-Kommune ermordet. Und ein schrulliger Kommissar nimmt die Suche nach den Tätern auf … Viele weitere Figuren sorgen dafür, dass aus dem Roman ein spannender und temporeicher Spionagethriller wird.

Der Autor und Illustrator Wolfgang Herrndorf wurde 1965 in Hamburg geboren. Nach seinem preisgekrönten Roman „Tschick“ legt er mit „Sand“ einen von Publikum und Jury hoch gelobten Agententhriller vor.

Der Roman „Sand“ ist bei Rowohlt Berlin erschienen und kostet 19,95 Euro.

„Sand“ von Wolfgang Herrndorf bei Weltbild.de bestellen

 

Leipziger Buchmesse 2012: Die Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest

Preis der Leipziger Buchmesse 2012
Preis der Leipziger Buchmesse 2012

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 15. März 2012, um 16.00 Uhr statt. Ort: Leipziger Buchmesse/Glashalle. Der Preis, der in diesem Jahr zum achten Mal vergeben wird, ist mit insgesamt 45.000 Euro dotiert. Preisstifter sind der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig. Weitere Partner sind die Wochenzeitung Die Zeit, das Branchenmagazin buchjournal und das Literarische Colloquium Berlin. Es wurden mehrere hundert Titel eingereicht. Die Jury einigte sich auf jeweils 5 Nominierungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.

Die Nominierten in der Kategorie Belletristik:

  • Sherko Fatah: „Ein weißes Land“ (Luchterhand Literaturverlag)
  • Anna Katharina Hahn: „Am Schwarzen Berg“ (Suhrkamp Verlag)
  • Wolfgang Herrndorf: „Sand“ (Rowohlt Berlin)
  • Jens Sparschuh: „Im Kasten“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch)
  • Thomas von Steinaecker: „Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen“ (S. Fischer Verlag)

Die Nominierten in der Kategorie Sachbuch und Essayistik:

  • Jörg Baberowski: „Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt“ (Verlag C.H. Beck)
  • Carolin Emcke: „Wie wir begehren“ (S. Fischer Verlag)
  • Manfred Geier: „Aufklärung. Das europäische Projekt“ (Rowohlt Verlag)
  • Lothar Müller: „Weiße Magie. Die Epoche des Papiers“ (Carl Hanser Verlag)
  • Wilfried F. Schoeller: „Alfred Döblin. Eine Biographie“ (Carl Hanser Verlag)

Die Nominierten in der Kategorie Übersetzung:

Aus dem Französischen:

  • Hans Pleschinski: „Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718 – 1784“  (C.H. Beck)
  • Caroline Vollmann: „Mademoiselle de Maupin“ von Théophile Gautier (Manesse Verlag)

Aus dem Englischen:

  • Nikolaus Stingl: „Der Tunnel“ von William H. Gass (Rowohlt Verlag)

Aus dem Ungarischen:

  • Christina Viragh: „Parallelgeschichten“ von Péter Nádas (Rowohlt Verlag)

Aus dem Bulgarischen:

  • Thomas Frahm: „Feuerköpfe“ von Vladimir Zarev (Deuticke Verlag)

Europäischer Preis für Kriminalliteratur 2012: Nominierung für Veit Heinichen.

Heinichen-FrageDer Kriminalautor Veit Heinichen ist für den mit 11.111 Euro dotierten Europäischen Preis für Kriminalliteratur 2012 nominiert. Die Auszeichnung wird zum dritten Mal während des Krimifestivals „Mord am Hellweg VI“ in Unna verliehen. Neben Heinichen sind die französische Autorin Fred Vargas und der griechische Schriftsteller Petros Markaris für den Preis nominiert. Am 10. November 2012 findet die Verleihung mit anschließender Gala statt.

Der preisgekrönte Autor Veit Heinichen wurde 1957 geboren. Nach mehreren beruflichen Stationen war er Mitte der 90er Jahre an der Gründung des Berlin Verlags beteiligt. Heinchen lebt seit vielen Jahren vor allem im italienischen Triest. Hier sind auch seine erfolgreichen Kriminalromane um Commissario Proteo Laurenti angesiedelt.

Der siebte Proteo-Laurenti-Fall „Keine Frage des Geschmacks“ ist im Zsolnay Verlag erschienen und kostet 19,90 Euro.

„Keine Frage des Geschmacks“ bei Weltbild.de bestellen

 

Carl Hanser Verlag: Seit Januar 2012 gibt es neben München eine Dependance in Berlin: Hanser Berlin.

Der renommierte Carl Hanser Verlag hat seit Januar 2012 ein weiteres Verlagshaus. Neben seinem Stammhaus in München befindet sich das neue Zuhause mitten im Berliner Stadtzentrum, der Friedrichstraße. Hier erscheint ab Herbst 2012 das Programm von „Hanser Berlin“. Begonnen wird mit zehn Titeln.

Verlegerin ist Elisabeth Ruge. Andrea Mezger übernimmt die Büroorganisation. Julia Graf ist Lektorin für Belletristik und Ludger Ikas verantwortet das Sachbuch-Lektorat. Die Pressearbeit macht Thomas Rohde. 

 

CORINE – Der Internationale Buchpreis wird am Donnerstag, den 17. November 2011 in München verliehen.

Am 17. November 2011 wird in München der Internationale Buchpreis CORINE vergeben. Veranstalter ist der Börsenveren des Deutschen Buchhandels, die Schirmherrschaft liegt beim Bayerischen Ministerpräsidenten.

Die Preisverleihung findet in diesem Jahr zum elften Mal statt. Zu den Stiftern gehören unter anderem der ZEIT-Verlag, die Waldemar-Bonsels-Stiftung, die Bayerischen Sparkassen und die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft sowie die Staatliche Porzellan-Manufaktur Nymphenburg. 3sat überträgt die Veranstaltung in der BMW-Welt ab 20 Uhr live, durch die Sendung führt die Moderatorin Katrin Bauerfeind.

Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten: Christine Nöstlinger für ihr Lebenswerk

Bilderwelten: Elke Heidenreich, Tom Krausz: „Dylan Thomas – Waliser. Dichter. Trinker.“(Knesebeck Verlag)

Belletristik: John Burnside: „Lügen über meinen Vater“ (Verlag Knaus)

Hörbuch: Axel Hacke/Ursula Mauder: „Das Beste aus meinem Liebesleben. Geschichten und Songs über die Liebe an guten und an schlechten Tagen.“ (Antje Kunstmann Verlag)

Zukunftspreis: Antonio Damasio: „Selbst ist der Mensch. Körper, Geist und die Entstehung des menschlichen Bewusstseins.“(Siedler Verlag)

Publikumspreis: Juliane Koepcke: „Als ich vom Himmel fiel. Wie mir der Dschungel mein Leben zurückgab.“ (Malik)

Jugendbuch: Kate de Goldi: „abends um 10“ (Carlsen Verlag )

Wirtschaftsbuch: Peter D. Schiff und Andrew J. Schiff: „Wie eine Volkswirtschaft wächst … und warum sie abstürzt.“ (Börsenbuchverlag)