Vor dem Anfang von Burghart Klaußner

Der bekannte Theater- und Filmschauspieler Burghart Klaußner hat einen Roman geschrieben: Vor dem Anfang spielt in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in Berlin. Für seine schauspielerischen Leistungen wurde Klaußner mehrfach ausgezeichnet. Ob auch sein erstes Buch die Kritiker überzeugt?

Vor dem Anfang – Inhalt

Berlin, April 1945. Bald ist alles vorbei, soviel ist klar. Fritz und Schulz haben es geschafft, den Krieg halbwegs unbeschadet zu überstehen. Fast. Denn die beiden, die all die Jahre ihre Köpfe erfolgreich unten gehalten hatten, „erwischt“ es jetzt doch noch. Sie erhalten den Auftrag, die Kasse ihrer Einheit ins Reichsluftfahrtministerium zu bringen. Also nach Berlin-Mitte, quer durch die umkämpfte Stadt, auf ihren alten Fahrrädern. Vor dem Anfang von Burghart Klaußner weiterlesen

Der Platz an der Sonne von Christian Torkler

Buchtipp des Monats September 2018

Ein überraschendes Buch zu einem topaktuellen Thema: In seinem ersten Roman Der Platz an der Sonne erzählt Christian Torkler von Menschen, die vor der Armut in ihrem zerstörten Land fliehen – ins reiche Afrika. Durch besonders für Europa ungünstige Umstände ist die „Erste Welt“ zur „Dritten Welt“ – und umgekehrt – geworden.

„Nicht wer wir sind, entscheidet über unseren Platz in der Welt, sondern wo wir geboren werden. Christian Torkler hat den Roman der Stunde geschrieben.“ (Juli Zeh)

Der Platz an der Sonne – Inhalt

Gleich nach dem zweiten hatte 1948 der dritte große Krieg begonnen. Um ihre wichtigen Industrien vor Bombardements zu schützen, hatten die Kriegsparteien in Ost und West ihre Produktionsstätten in die Kolonien verlagert. Erst seit 1961 herrscht Frieden. Der Platz an der Sonne von Christian Torkler weiterlesen

Nachts am Askanischen Platz von Susanne Goga

Buchtipp des Monats Februar 2018

Der 6. Fall für Kommissar Leo Wechsler: Nachts am Askanischen Platz ist der neue historische Berlin-Krimi von Susanne Goga und erscheint voraussichtlich Anfang Februar 2018.

Nachts am Askanischen Platz – Inhalt

Januar 1928 in Berlin. In einem Schuppen auf dem Hinterhof des Askanischen Gymnasiums wird ein Toter gefunden. Direkt daneben befindet sich „Das Cabaret des Bösen“, ein Varieté- und Sensationstheater. Dessen Besitzer stellt seine im Krieg erlittenen Gesichtsverletzungen zur Schau. Nachts am Askanischen Platz von Susanne Goga weiterlesen

Ich war Hitlers Trauzeuge von Peter Keglevic

Der erste Roman des Regisseurs Peter Keglevic: Ich war Hitlers Trauzeuge erzählt die letzten Wochen des „Dritten Reichs“ als Groteske. Voraussichtlich am 18. September erscheint das Buch im Knaus Verlag.

Ich war Hitlers Trauzeuge – Inhalt

Ostersonntag 1945 in den bayerischen Bergen. Zum 13. Mal soll der große Volkslauf „Wir laufen für den Führer“ von Berchtesgaden nach Berlin gestartet werden. 20 Etappen, tausend Kilometer durch das Tausendjährige Reich. Als 1. Preis winkt dem Sieger, dass er am 20. Juli in Berlin Adolf Hitler persönlich zum Geburtstag gratulieren darf. Ich war Hitlers Trauzeuge von Peter Keglevic weiterlesen

Florian Schwiecker – so viel sei Verraten

Im Januar 2017 startete Florian Schwiecker mit Verraten eine neue Thriller-Reihe um den Spezialagenten Luk Krieger. Tatort: Deutschland.

Florian Schwiecker – der Autor

… wurde 1972 in Kiel geboren und wuchs ab 1983 in Berlin (West) auf. Die Welt der Ermittler und Verbrecher kennt Florian Schwiecker aus erster Hand, denn er arbeitete viele Jahre als Strafverteidiger. Als solcher vertrat er immer wieder auch Polizisten und hatte dadurch bald ein gutes Netzwerk innerhalb der Sicherheitsbehörden. Florian Schwiecker – so viel sei Verraten weiterlesen

Finale Berlin von Heinz Rein

Buchtipp des Monats April 2017

1947 war Finale Berlin von Heinz Rein einer der ersten Bestseller der Nachkriegszeit. 2015 wurde der Roman wiederentdeckt und neu aufgelegt. Jetzt gibt es ihn als Taschenbuch – und noch immer gibt es kaum einen zweiten Roman, der seine Leser die Atmosphäre im untergehenden Nazi-Reich so eindringlich miterleben lässt.

Finale Berlin – Inhalt

Im April 1945 sind die letzten Tage der deutschen Reichshauptstadt Berlin angebrochen. Es herrscht das totale Chaos: Bombenangriffe, Flüchtlingskolonnen, sich auflösende Heereseinheiten während das letzte Aufgebot das Nazi-Reich verteidigt. Dazu Gestapo und SD, die noch immer nach Deserteuren, Widerständlern und Juden fahnden. Finale Berlin von Heinz Rein weiterlesen

Der Zoo der Anderen von Jan Mohnhaupt

Wie mit Tieren Politik gemacht wurde: In Der Zoo der Anderen beleuchtet Jan Mohnhaupt ein bislang unerforschtes Stück deutsch-deutscher Geschichte.

Der Zoo der Anderen – Inhalt

Anfang der 1960er-Jahre befand sich der Kalte Krieg auf seinem Höhepunkt. Da nahm das Wettrüsten im geteilten Berlin besonders bizarre Formen an: Zoodirektor Klös forderte vom Westberliner Bürgermeister Willy Brandt, in seinem Zoo die Elefantenpopulation aufzustocken. Man müsse doch dem Tierpark Friedrichsfelde in Ostberlin die Stirn bieten. Eine Frage der Ehre. Der Zoo der Anderen von Jan Mohnhaupt weiterlesen

Märzgefallene von Volker Kutscher

Volker KutscherEine Gesellschaft spiegele sich immer auch in ihrer Kriminalität, behauptet Volker Kutscher. Volker Kutscher ist Journalist und Schriftsteller. Er muss es wissen, denn nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte arbeitete er als Lokalredakteur in Wipperfürth, wo er 1962 geboren wurde. Ein Lokalredakteur erlebt das Verbrechen so hautnah wie die Polizeibeamten vor Ort. Märzgefallene von Volker Kutscher weiterlesen