Julian Barnes: Unbefugtes Betreten – Der neue Erzählband des Booker-Preisträgers 2011!

Barnes-Unbefugtes BetretenMit „Unbefugtes Betreten“ legt der renommierte Autor Julian Barnes seinen neuen Erzählband vor. Der Brite wurde 2011 für seinen gefeierten Roman „Vom Ende einer Geschichte“ mit dem Booker-Preis ausgezeichnet. Auch in Barnes‘ neuem Werk dreht sich wieder alles um das Auf und Ab des Lebens – er erzählt hier meisterhaft 14 persönliche, tragische und komische Geschichten.

Barnes versammelt in den Erzählungen sehr unterschiedliche Charaktere, hauptsächlich Paare und beschreibt ihre Versuche, miteinander zurecht zu kommen. Das Hauptproblem der Figuren ist, dass sie aus unterschiedlichen Gründen nicht gut miteinander kommunizieren können. Barnes führt dem Leser immer wieder vor Augen, wie Zynismus und Gewitzel ernste Gespräche verhindern und banalisieren, wie über alles und doch nichts geredet wird. Sprechen um des Sprechens willen – nur die Liebe bleibt davon verschont, denn diese zu thematisieren, fällt allen Figuren gleich schwer. Julian Barnes hat sensible und komplexe Porträts geschaffen, in denen sich die Leser wiederfinden können.

Der Erzählband „Unbefugtes Betreten“ ist beim Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienen und kostet 19,99 Euro, das Hörbuch kostet 19,95 Euro.

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Howard Jacobson: Die Finkler-Frage

Für seinen Roman „Die Finkler-Frage“ wurde der britische Autor Howard Jacobson 2010 mit dem „Booker-Prize“ ausgezeichnet. Seit diesem Herbst liegt der Roman in der deutschen Übersetzung vor.

Julian Treslove war in seinem Leben bisher mäßig erfolgreich. Er hat zwei Kinder aus zwei Beziehungen, bei der BBC wurde er rausgeworfen und die Frau seines Lebens hat er auch noch nicht gefunden. Sein Leben ändert sich komplett, als er von einer Frau überfallen wird. Treslove ist sich völlig sicher, dass die Attacke einen antisemitischen Hintergrund hatte und er als Jude beschimpft wurde. Paradoxerweise löst dieser Vorfall bei ihm Zufriedenheit aus: Zum ersten Mal fühlt er sich einer Gruppe zugehörig! Was werden nur seine beiden jüdischen Freunde zu diesem Gesinnungswandel sagen? Samuel Finkler und Libor Sevcik sehen diese Entwicklung mit großer Sorge, denn Julian Treslove übertreibt es mit seinen Unternehmungen, Jude zu sein. Und auch Hepzibah Weizenbaum, mit der sich eine Liebesgeschichte anbahnt, ist von seinen Bestrebungen zunehmend irritiert …

Der Roman „Die Finkler-Frage“ ist bei der Deutschen Verlags Anstalt (DVA) erschienen und kostet 22,99 Euro.

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