Henning Mankell: „Der Chinese“ jetzt als Taschenbuch

Ab dem 1. August ist der Roman „Der Chinese“ von Henning Mankell als Taschenbuch erhältlich. Die festgebundene Ausgabe erschien bereits 2008.

Diesmal führt Henning Mankell seine Leser bis nach China, um ein grässliches Verbrechen in Schweden aufzuklären. Bei einem Massaker wird fast ein komplettes Dorf ausgelöscht. Eine junge Richterin macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach den Tätern, nachdem sie erkennt, dass die Polizei einer falschen Fährte folgt. Ihre Nachforschungen führen sie bis nach China.

Henning Mankell wurde durch seine Romanfigur Kurt Wallander weltberühmt. Im zehnten und letzten Band „Der Feind im Schatten“, der im April dieses Jahres erschien, schickt Mankell seinen eigenwilligen Kommissar in Rente. Der schwedische Autor schreibt mehr als nur Krimis, was vermutlich auch seinen großen Erfolg begründet: In seinen Romanen verbindet Henning Mankell kunstvoll das Genre des klassischen Thrillers mit politischen und gesellschaftlichen Problemstellungen.

Seine besondere Liebe gilt Afrika, das er häufig bereiste und in seinen Büchern verarbeitete. Kürzlich erregte Mankell Aufsehen, weil er sich auf einem Schiff mit Hilfsgütern für Gaza befand, das von israelischem Militär angegriffen und geentert wurde.

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„Schuld“ von Ferdinand von Schirach

Am 2. August 2010 wird der neue Band mit Erzählungen von Ferdinand von Schirach unter dem Titel „Schuld“ veröffentlicht. Erneut hat der Autor Erfahrungen aus seinem Alltag als Strafverteidiger in Geschichten über Gut und Böse, Unschuld und Schuld literarisch verarbeitet.

Sein vorheriger Band „Verbrechen“ setzte den Startpunkt der Schriftsteller-Karriere Ferdinand von Schirachs. Der Autor wurde als die literarische Entdeckung im Jahr 2009 gefeiert. Der schnörkellose Stil und die knappe Sprache von Ferdinand von Schirach sorgen für extreme Spannung und Authentizität. Das Buch soll demnächst verfilmt werden, und die Rechte wurden in 25 Länder verkauft. Seit 1994 arbeitet Ferdinand von Schirach als Anwalt in Berlin. Er schreibt für den Spiegel die Kolumne „Einspruch“ und veröffentlicht immer wieder Erzählungen in der Süddeutschen Zeitung und in der FAZ.

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