Die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2012 steht fest

Logo Deutscher Buchpreis 2012Die Auswahl für die Longlist des Deutschen Buchpreises steht fest. 20 Romane wurden von einer fachkundigen Jury ermittelt. Alle Titel sind bei Weltbild.de erhältlich.

Die Preisverleihung ist die Auftaktveranstaltung zur Frankfurter Buchmesse. Dieses Jahr wird der Deutsche Buchpreis am Montag, den 8. Oktober 2012 im Kaisersaal des Frankfurter Römers verliehen.

Am 12. September 2012 wird die Shortlist für den Deutschen Buchpreis veröffentlicht, die dann nur noch aus sechs Titeln besteht. Und dann bleibt es spannend, denn die Preisträger werden erst am 8. Oktober bei der Preisverleihung bekannt gegeben. Der Deutsche Buchpreis ist mit 25.000 Euro dotiert. Die fünf Autoren, die ebenfalls in der engeren Auswahl standen, erhalten jeweils 2.500 Euro.

Die Nominerungen 2012:

1. Bernd Cailloux: Gutgeschriebene Verluste (Suhrkamp Verlag/21, 95 Euro)

2. ErnstAugustin: Robinsons blaues Haus (Verlag C. H. Beck/19,95 Euro)

3. Jenny Erpenbeck: Aller Tage Abend (Knaus Verlag/19,99 Euro)

4. Rainald Goetz: Johann Holtrop (Suhrkamp Verlag/19,95), lieferbar ab September

5. Milena Michiko Flašar: Ich nannte ihn Krawatte (Wagenbach Verlag/16,90 Euro)

6. Wolfgang Herrndorf: Sand (Rowohlt Berlin/19,95 Euro)

7. Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt (Carl Hanser Verlag/18,90 Euro)

8. Bodo Kirchhoff: Die Liebe in groben Zügen (Frankfurter Verlagsanstalt/28 Euro)

9. Dea Loher: Bugatti taucht auf (Wallstein Verlag/19,90 Euro)

10. Germán Kratochwil: Scherbengericht (Picus Verlag/22,90 Euro)

11. Angelika Meier: Heimlich, heimlich mich vergiss (Diaphanes Verlag/22,90 Euro)

12. Ursula Krechel: Landgericht (Verlag Jung und Jung/22,90 Euro)

13. Christoph Peters: Wir in Kahlenbeck (Luchterhand Verlag/22,99 Euro)

14. Sten Nadolny: Weitlings Sommerfrische (Piper Verlag/16,99 Euro)

15. Patrick Roth: Sunrise (Wallstein Verlag/24,90 Euro)

16. Michael Roes: die Laute (Matthes & Seitz  Verlag/22,90 Euro)

17. Clemens J. Setz: Indigo (Suhrkamp Verlag/22,95 Euro), lieferbar ab September

18. Frank Schulz: Onno Viets und der Irre vom Kiez (Galiani Berlin/19,99 Euro)

19. Stephan Thome: Fliehkräfte (Suhrkamp Verlag/22,95), lieferbar ab 8. September

20. Ulf Erdmann Ziegler: Nichts Weißes (Suhrkamp Verlag/19,95 Euro)

Die Nominierungen für den Jugendliteraturpreis 2012 wurden auf der Leipziger Buchmesse bekannt gegeben

Nominierungen Deutscher Jugendliteraturpreis 2012
Nominierungen Deutscher Jugendliteraturpreis 2012

Die Nominierungen für den Jugendliteraturpreis stehen seit vergangener Woche fest. Der Preis wird am 12. Oktober 2012 auf der Frankfurter Buchmesse in den Kategorien Bilderbuch, Sachbuch, Kinder- und Jugendbuch sowie in der Sparte Preis der Jugendjury vergeben.

Die Nominierungen in der Kategorie Bilderbuch:

  • Yvonne Hergane (Autor) und Christiane Pieper (Bilder): „Einer mehr“ (Peter Hammer Verlag), für Kinder ab 2
  • Ken Kimura (Autor) und Yasunari Murakami (Bilder), Hana Christen (Übersetzung): „999 Froschgeschwister ziehen um“ (NordSüd Verlag), für Kinder ab 3
  • Hildegard Müller (Autor und Bilder): „Der Cowboy“ (Carlsen Verlag), für Kinder ab 4
  •  Pija Lindenbaum (Autor und Bilder) und Kerstin Behnken (Übersetzung): „Mia schläft woanders“ (Friedrich Oetinger Verlag), für Kinder ab 5
  • Nikolaus Heidelbach (Autor und Bilder): „Wenn ich groß bin, werde ich Seehund“ (Beltz & Gelberg), für Kinder ab 6
  • Iwona Chmielewska (Autor) und Adam Jaromir (Übersetzung): „Blumkas Tagebuch – Vom Leben in Janusz Korczaks Waisenhaus“ (Gimpel Verlag), für Kinder ab 9

Die Nominierungen in der Kategorie Kinderbuch:

  •  Rose Lagercrantz (Autor) und Eva Eriksson (Bilder ) sowie Angelika Kutsch (Übersetzung): „Mein glückliches Leben“ (Moritz Verlag), für Kinder ab 6
  • Finn-Ole Heinrich (Autor) und Rán Flygenring (Bilder): „Frerk, du Zwerg!“ (Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher), für Kinder ab 7
  • Salah Naoura (Autor): „Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums“ (Beltz & Gelberg), für Kinder ab 8
  • David Almond (Autor) und Alexandra Ernst (Übersetzung): „Mina“ (Ravensburger Buchverlag), für Kinder ab 10
  • Patrick Ness (Autor), Jim Kay (Bilder) und Bettina Abarbanell (Übersetzung): „Sieben Minuten nach Mitternacht“ (cbj in der Verlagsgruppe Random House), für Kinder ab 11
  • Martina Wildner (Autor): „Das schaurige Haus“ (Beltz & Gelberg), für Kinder ab 11

Die Nominierungen in der Kategorie Jugendbuch:

  • Anne-Laure Bondoux (Autor) und Maja von Vogel (Übersetzung): „Die Zeit der Wunder“ (Carlsen Verlag), für Jugendliche ab 13
  • Timothée de Fombelle (Autor), Tobias Scheffel und Sabine Grebing (Übersetzung): „Vango – Zwischen Himmel und Erde“ (Gerstenberg Verlag), für Jugendliche ab 13
  • Kevin Brooks (Autor) und Uwe-Michael Gutzschhahn (Übersetzung): „iBoy“ (Deutscher Taschenbuch Verlag), für Jugendliche ab 14
  • Gabi Kreslehner (Autor): „Und der Himmel rot“ (Beltz & Gelberg), für Jugendliche ab 15
  • Nils Mohl (Autor): „Es war einmal Indianerland“ (rotfuchs im Rowohlt Verlag), für Jugendliche ab 16
  • Els Beerten (Autor) und Mirjam Pressler (Übersetzung): „Als gäbe es einen Himmel“ (FJB im S. Fischer Verlag), für Jugendliche ab 16

Die Nominierungen in der Kategorie Sachbuch:

  • Tim Grabham, Suridh Hassan, Dave Reeve und Clare Richards (Autoren), Garry Parsons (Bilder) und Manuela Knetsch (Übersetzung): „Filmwerkstatt – So drehst du deinen eigenen Film mit Handy oder Digitalkamera“ (Dorling Kindersley), für Kinder ab 7
  • Anke M. Leitzgen (Autor) und Lisa Rienermann (Bilder): „Erforsche deine Welt – Mit 100 Forscherfragen durchs ganze Jahr“ (Beltz & Gelberg), für Kinder ab 8
  • Oscar Brenifier (Autor), Jacques Després (Bilder) und Norbert Bolz (Übersetzung): „Was, wenn es nur so aussieht, als wäre ich da?“ (Gabriel Verlag),  für Kinder ab 10
  • Heekyoung Kim (Autor), Krystyna Lipka-Sztarballo (Bilder) und Hans-Jürgen Zaborowski (Übersetzung): „Wo geht’s lang? Karten erklären die Welt“ (Gerstenberg Verlag), für Kinder ab 10
  • Fabrizio Silei (Autor), Maurizio A.C. Quarello (Bilder) und Sarah Pasquay (Übersetzung): „Der Bus von Rosa Parks“ (Verlagshaus Jacoby & Stuart), für Kinder ab 11
  • Reinhard Osteroth (Autor) und Moidi Kretschmann (Bilder): „Holz – Was unsere Welt zusammenhält“ (Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher), für Kinder ab 12

Die Nominierungen in der Kategorie Preis der Jugendjury:

  • Patrick Ness (Autor), Jim Kay (Bilder) und Bettina Abarbanell (Übersetzung): „Sieben Minuten nach Mitternacht“ (cbj in der Verlagsgruppe Random House, für Kinder ab 11
  • Regina Dürig (Autor): „Katertag  – Oder: Was sagt der Knopf bei Nacht?“ (Chicken House im Carlsen Verlag), für Jugendliche ab 14
  • Susan Vaught (Autor) und Ann Lecker-Chewiwi (Übersetzung): „Kopfschuss“ (cbt in der Verlagsgruppe Random House), für Jugendliche ab 14
  • Antonia Michaelis (Autor): „Der Märchenerzähler“ (Verlag Friedrich Oetinger), für Jugendliche ab 15
  • Tabitha Suzuma (Autor) und Bernadette Ott (Übersetzung): „Forbidden – Wie kann sich etwas so Falsches so richtig anfühlen?“ (Verlag Friedrich Oetinger), für Jugendliche ab 15
  • Els Beerten (Autor) und Mirjam Pressler (Übersetzung): „Als gäbe es einen Himmel“ (FJB im S. Fischer Verlag), für Jugendliche ab 16

Leipziger Buchmesse 2012: Die Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest

Preis der Leipziger Buchmesse 2012
Preis der Leipziger Buchmesse 2012

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 15. März 2012, um 16.00 Uhr statt. Ort: Leipziger Buchmesse/Glashalle. Der Preis, der in diesem Jahr zum achten Mal vergeben wird, ist mit insgesamt 45.000 Euro dotiert. Preisstifter sind der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig. Weitere Partner sind die Wochenzeitung Die Zeit, das Branchenmagazin buchjournal und das Literarische Colloquium Berlin. Es wurden mehrere hundert Titel eingereicht. Die Jury einigte sich auf jeweils 5 Nominierungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.

Die Nominierten in der Kategorie Belletristik:

  • Sherko Fatah: „Ein weißes Land“ (Luchterhand Literaturverlag)
  • Anna Katharina Hahn: „Am Schwarzen Berg“ (Suhrkamp Verlag)
  • Wolfgang Herrndorf: „Sand“ (Rowohlt Berlin)
  • Jens Sparschuh: „Im Kasten“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch)
  • Thomas von Steinaecker: „Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen“ (S. Fischer Verlag)

Die Nominierten in der Kategorie Sachbuch und Essayistik:

  • Jörg Baberowski: „Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt“ (Verlag C.H. Beck)
  • Carolin Emcke: „Wie wir begehren“ (S. Fischer Verlag)
  • Manfred Geier: „Aufklärung. Das europäische Projekt“ (Rowohlt Verlag)
  • Lothar Müller: „Weiße Magie. Die Epoche des Papiers“ (Carl Hanser Verlag)
  • Wilfried F. Schoeller: „Alfred Döblin. Eine Biographie“ (Carl Hanser Verlag)

Die Nominierten in der Kategorie Übersetzung:

Aus dem Französischen:

  • Hans Pleschinski: „Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718 – 1784“  (C.H. Beck)
  • Caroline Vollmann: „Mademoiselle de Maupin“ von Théophile Gautier (Manesse Verlag)

Aus dem Englischen:

  • Nikolaus Stingl: „Der Tunnel“ von William H. Gass (Rowohlt Verlag)

Aus dem Ungarischen:

  • Christina Viragh: „Parallelgeschichten“ von Péter Nádas (Rowohlt Verlag)

Aus dem Bulgarischen:

  • Thomas Frahm: „Feuerköpfe“ von Vladimir Zarev (Deuticke Verlag)