Wilhelm Schmid – Sexout

Ein Plädoyer für mehr Gelassenheit in der Liebe: In Sexout setzt sich Bestsellerautor Wilhelm Schmid mit der nachlassenden Lust in modernen Beziehungen auseinander.

Tagtäglich erhalten wir alle eine Botschaft vom gesellschaftlichen Konsens, mal mehr, mal weniger unterschwellig, oft sogar überdeutlich, alle stimmen zu und logisch klingt sie irgendwie auch: Sex macht Spaß.

Gleichzeitig wird uns allerdings erklärt, wie spießig wir in sexueller Hinsicht doch sind, und dass wir zur Erweiterung unseres derart beschränkten Horizontes auch den nächsten Teil der nächsten Buchreihe über die nächste unbefriedigte Frau kaufen müssen, die in sexuellen Eskapaden am Ende ihr Glück findet. Natürlich stets in niemals zuvor dagewesener, revolutionärer Offenheit geschrieben. Die Botschaft „Sex macht Spaß“ als Erfolgsformel für Bestseller am laufenden Band. Wilhelm Schmid – Sexout weiterlesen

Ralf Konersmann – Die Unruhe der Welt

Seit wann brauchen wir ständige Veränderung zum Glücklichsein? Kulturphilosoph Ralf Konersmann hat Die Unruhe der Welt grundsätzlich hinterfragt.

Als ich dieses Buch aufschlug, fühlte ich mich an einen Cartoon des Berliner Zeichners Peter Butschkow erinnert: Ein Mann sitzt am Pool eines Club-Hotels und versucht, zwei Animateure abzuwehren, indem er sagt: „Ich will kein Volleyball! Ich will nicht surfen! Ich will kein Tennis! Ich will hier in Ruhe sitzen und saufen!!“ Ralf Konersmann – Die Unruhe der Welt weiterlesen

Bücher für den Urlaub – Sten Nadolny: Weitlings Sommerfrische – Eine ungewöhnliche Reise zum eigenen Ich

Nadolny-Weitlings SommerfrischeIn dem Roman „Weitlings Sommerfrische“ wagt Sten Nadolny ein spannendes Gedankenspiel. Der Protagonist, ein älterer Richter, findet sich in seinen Jugendjahren wieder und kann mit den Erfahrungen aus dem Jetzt, sein Leben anders in die Hand nehmen, als er es tatsächlich getan hat.

Wie konnte es zu dieser Reise in das eigene Leben kommen? Schuld daran ist ein Segelunfall auf dem Chiemsee. Wilhelm Weitling entkommt nur knapp dem Tod. Mit Erstaunen stellt er fest, dass er sich in seiner Jugend wieder findet, die ein halbes Jahrhundert zurück liegt. Weitling wird zum Betrachter seiner selbst und geht durchaus mit skeptisch mit dem jungen Mann um, der er damals war. Wie hätte sein Leben aussehen können? Hat er sich stets richtig entschieden – alle Bereiche des Lebens  betreffend? Wie sieht es mit seiner Ehefrau und seiner Familie aus? In „Weitlings Sommerfrische“ entführt Sten Nadolny seine Leser auf eine spannende Reise mit einem offenen Ausgang.

Der preisgekrönte und international gefeierte Autor Sten Nadolny feiert am 29. Juli 2012 seinen 70. Geburtstag.

Der Roman „Weitlings Sommerfrische“ ist beim Piper Verlag erschienen und kostet 16,99 Euro. Das eBook kostet 12,99 Euro, das Hörbuch gelesen von Gert Heidenreich ist für 19,99 Euro im Handel erhältlich.

Den Roman „Weitlings Sommerfrische“ von Sten Nadolny bei Weltbild.de bestellen

Peter Bieri: Wie wollen wir leben?

Bieri-Wie wollen wir lebenIn dem Sachbuch „Wie wollen wir leben?“ beschäftigt sich Peter Bieri mit den zentralen Fragen des menschlichen Lebens und welche Komponenten zu einem erfüllten und zufriedenen Leben dazu gehören. Die philosophischen Überlegungen in dem Buch „Wie wollen wir leben?“ sind eine Fortsetzung des bereits 2001 erschienenen Titels „Das Handwerk der Freiheit“.

Wie kann man ein Leben überhaupt selbstbestimmt führen? Die wichtigste Voraussetzung für den Autor und Philosophen ist die Betrachtung der persönlichen Lebensgeschichte. Aus dieser ergeben sich viele Antworten. Was können wir selbst tun, um unseren Lebensweg in die Bahnen zu lenken, die wir wollen? In wie weit sind andere Menschen für die eigene Selbsterkenntnis wichtig? Was kann man aus der Literatur lernen? Bieri fordert seine Leser auf, ihr Leben darauf hin zu untersuchen.

Der preisgekrönte Autor und Philosoph Peter Bieri wurde 1944 in Bern geboren. Zuletzt lehrte er als Professor für Analytische Philosophie an der FU Berlin. Unter dem Pseudonym Pascal Mercier schrieb Bieri mehrere Romane wie den Bestseller „Nachtzug nach Lissabon“ (Carl Hanser Verlag, 2004).

Das Sachbuch „Wie wollen wir leben?“ ist im Residenz Verlag erschienen und kostet 16,90 Euro.

„Wie wollen wir leben?“ bei Weltbild.de bestellen

 

Richard David Precht: Warum gibt es alles und nicht nichts? Ein Ausflug in die Philosophie.

Der Bestseller-Autor Richard David Precht beschäftigt sich in dem philosophischen Sachbuch „Warum gibt es alles und nicht nichts?“ mit elementaren Fragen. Precht erkundete mit seinem Sohn das sommerliche Berlin. Bei den Streifzügen durch die Stadt entstanden viele Fragen, wie etwa im Zoologischen Garten, im Museum oder in der Synagoge. Richard David Precht suchte Antworten und Lösungsvorschläge für die vielen Fragen, die Kinder stellen können. In „Warum gibt es alles und nicht nichts?“ zeigt er anhand von Beispielen und Erzählungen, wie Kindern die Welt, die sie umgibt, besser verständlich gemacht werden kann.

Richard David Precht  wurde 1964 geboren. Er studierte und promovierte im Fach Germanistik. Mit Titeln zum täglichen Umgang mit philosophischen Fragen wurde Precht bekannt. Das Sachbuch „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ war ein großer Erfolg. Seit Frühjahr 2011 ist Precht als Honorarprofessor für Philosophie an der Universität Lüneburg tätig.

Das Sachbuch „Warum gibt es alles und nicht nichts? Ein Ausflug in die Philosophie“ ist beim Goldmann Verlag erschienen und kostet 16,99 Euro.

„Warum gibt es alles und nicht nichts? Ein Ausflug in die Philosophie“ bei Weltbild.de bestellen

 

Richard David Precht: „Die Kunst, kein Egoist zu sein“

Nach dem großen Erfolg von „Wer bin ich und wenn ja wie viele? und „Liebe – ein unordentliches Gefühl“ hat Richard David Precht nun ein neues, spannendes Thema in Angriff genommen. In dem Buch „Die Kunst, kein Egoist zu sein“ geht Precht auf die uralte Frage ein: Ist der Mensch gut oder schlecht? Ist er ein Altruist oder ein Egoist? Und vor allem: Was macht manche Menschen hilfsbereit und andere selbstsüchtig?

Der Autor, seines Zeichens Philosoph und Publizist, sagt selbst über sein neues Werk:

„Meine Absicht war es, ein Buch zu schreiben, dass sich sowohl philosophisch mit Moral beschäftigt als auch moralpsychologisch. Außerdem zieht das Buch aus den Überlegungen Schlüsse für unser gesellschaftliches Leben heute. Das heißt, es ist ein sehr ehrgeiziges Buch, das sich zwar mit Moralphilosophie intensiv auseinander setzt, aber immer im Hinblick darauf: Was bedeutet das praktisch? Und was könnte man in dieser Gesellschaft besser machen? Denn je genauer wir die Natur des Menschen in moralischer Hinsicht kennen, umso mehr Möglichkeiten haben wir, die Spielräume für das „Gute“ zu erweitern und für das „Schlechte“ zu verkleinern.“

Das Buch ist bei Goldmann erschienen und kostet 19,99 Euro.

„Die Kunst, kein Egoist zu sein“ bei Weltbild.de bestellen