François Lelord: Hector und das Wunder der Freundschaft

François Lelord hat sich mit seinen Hector-Büchern in die Herzen der Leser geschrieben. Seine Romane sind Lebensratgeber, die in eine Geschichte eingeflochten sind. Das neue Werk „Hector und das Wunder der Freundschaft“ befasst sich mit Hectors Freund Edouard, der plötzlich spurlos verschwunden ist. Hector begibt sich auf die Suche, welche ihn nach Südostasien führt. Damit tritt Hector auch eine philosophische Reise an.

François Lelord ist Psychiater, der lebenspraktische Hilfestellungen mittels seiner Romane verbreitet. Auf einfühlsame und leicht verständliche Weise hat er sich bereits der Themen „Liebe“, „Zeit“ oder „Glück“ angenommen, die er anhand der Geschichte seines Protagonisten Hector durchspielt. Hector ist Psychiater in Paris. In dem neuen Roman befasst er sich mit den Fragen: „Wen suchen wir uns zum Freund? Welche Freundschaften halten? Wo ist die Grenze zwischen Liebe und Freundschaft?“. Auf seiner Reise findet Hector ebenso überzeugende wie verblüffende Antworten.

Das Buch ist bei Piper erschienen und kostet 16,95 Euro.

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Moritz von Uslar: Deutschboden. Eine teilnehmende Beobachtung

Moritz von Uslar war Redakteur des Magazins der Süddeutschen Zeitung und arbeitet heute für die ZEIT. Er hat sich drei Monate in einer ostdeutschen Kleinstadt aufgehalten und am dortigen Leben zwischen Boxclub, HartzIV und Pilspub teilgenommen. Seine Erlebnisse und Beobachtungen sind jetzt als Reportage mit dem Titel „Deutschboden. Eine teilnehmende Beobachtung“ erschienen.

Brandenburg wird für seine Schlösser und Seen geliebt, auf alles andere möchte man nicht so genau schauen. Vor allem nicht auf Gegenden, die von Arbeitslosigkeit und Landflucht geprägt sind und als Sammelbecken Rechtsradikaler und HartzIV-Empfänger gelten. Popliterat Moritz von Uslar hat sich vorgenommen, ein eigenes Bild der ostdeutschen Kleinstadt zu zeichnen. Er lebte drei Monate unter den Einheimischen und zeichnete seine Gespräche mit dem Diktiergerät auf. Er freundete sich mit einer Punkband an, trainierte im hiesigen Boxclub und besprach wichtige Themen wie Frauen, Autos, Sex und HartzIV. Schon im Vorwort wird klar, wie seine Reise ausgegangen ist: „Ich bin als Fremder gekommen und als Einheimischer gegangen.“

Das Buch „Deutschboden. Eine teilnehmende Beobachtung“ ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen und kostet 19,50 Euro. Jetzt bei Weltbild.de bestellen

Cordula Stratmann: „Sie da oben, er da unten“ Der erste Roman des Comedy-Stars

Die Komödiantin Cordula Stratmann hat ihren ersten Roman veröffentlicht. „Sie da oben, er da unten“ erzählt die Geschichte von Sabine, der das Malheur passiert von ihrem Mann erwürgt zu werden. Sie kommt in den Himmel und muss feststellen, dass es dort mit der Liebe auch nicht gerade einfach ist. Währenddessen kämpft Ehemann Dieter auf der Erde mit den Folgen seiner Tat. Ganz so kompliziert hat er sich das Leben als Mörder nicht vorgestellt.

Cordula Stratmann beweist ihre komödiantischen Qualitäten nun auf literarischem Gebiet und feuert einen absurden Spaß nach dem anderen ab. Mit ihrem trockenem Humor kommt sie immer direkt zum Punkt. So temporeich wie ihre Sketche sind, so flott kommt auch die Geschichte daher. Wer den schrägen Humor der Stratmann mag, wird sich auch bei ihrem Roman amüsieren.

Zuletzt war die Schillerstraßen-Bewohnerin Stratmann in der Hauptrolle der ARD-Produktion „Ein Fall für Fingerhut“ zu sehen. Für ihre Präsenz im TV erhielt sie bereits die Goldene Kamera, den Deutschen Fernsehpreis und den Deutschen Comedypreis.

Das Buch „Sie da oben, er da unten“ ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen und kostet 13,95 Euro. Jetzt bei Weltbild.de bestellen

Ken Follett: Lesung in Köln

Am 16.11.2010 stellt Ken Follett in der Mayerschen Buchhandlung in Köln sein neues Buch „Sturz der Titanen“ vor. Moderiert wird die Lesung von Angela Spizig, die Veranstaltung findet auf Englisch und Deutsch statt. Der Eintritt beträgt 10,- € und  7,- €  für Schüler und Studenten. Die Karten können in der Mayerschen Buchhandlung erworben oder unter 0221 / 920109 – 0 reserviert werden.

Der Roman „Sturz der Titanen: Die Jahrhundertsaga“ erscheint am 28.9. und wird von Ken Follett-Fans mit Spannung erwartet. Die Familiensaga beginnt 1914 mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges und begleitet drei Familien über drei Generationen hinweg.

Das Buch erscheint bei Bastei Lübbe und kostet 28 Euro. Auf der Verlagswebseite kann man als Vorgeschmack den weißhaarigen Briten in einem kurzen Video live erleben.

Foto: Olivier Favre

Sascha Lobo: Strohfeuer – Einmal New Economy und zurück

Profi-Blogger Sascha Lobo hat seinen ersten Roman veröffentlicht. Seinen Erstling mit dem Titel „Strohfeuer“ hat er in der Jahrtausendwende angesiedelt, als jede Menge Start-Up-Unternehmen wie Pilze aus dem Boden schossen. Lobos Ich-Erzähler kommt zum Internet wie die Jungfrau zum Kinde und hofft auf das schnelle Geld. Rund um die Luftblase der New Economy erzählt Sascha Lobo vom damaligen Zeitgeist, einem fruchtbaren Biotop für Hochstapler und Blender. Diese fragwürdigen Charaktere versteht der Blogger mit dem roten Iro gekonnt zu sezieren und deren Antrieb, ihre Sucht nach Geld, Party, Erfolg und Sex, bloßzustellen.

Die Kritiken seines neuen Buches hat der Inhaber einer gut gehenden Frisur (Lobo über Lobo) in Auszügen praktischerweise selbst in seinen Blog eingestellt. So kann jeder, der sich näher informieren möchte, die gesammelten Werke nachlesen. Eine Kostprobe von „Strohfeuer“ gibt es außerdem zum Download.

„Strohfeuer“ ist bei Rowohlt erschienen und kostet 18,95 Euro.

Andrea Camilleri: Das graue Kleid

Der soeben erschienene Roman von Andrea Camilleri „Das graue Kleid“ dreht sich diesmal nicht um Commissario Montalbano, sondern um den pensionierten Bankdirektor Febo Germosino, der das wahre Gesicht seiner 25 Jahre jüngeren Ehefrau Adele erkennen muss. Diese scheint ihn zu betrügen, zumindest steht das in einem anonymen Schreiben. Außerdem trägt sie zu bestimmten Anlässen immer wieder ein graues Kleid. Was steckt dahinter? Febo und Adele liefern sich ein Katz-und-Maus-Spiel, das ungeahnte Entwicklungen mit sich bringt…

Camilleri stellt mit dem neuen Roman unter Beweis, dass er spannende Romane schreiben kann, die nicht im Polizeimilieu spielen.

Thomas Pynchon: Natürliche Mängel

Thomas Pynchon ist äußerst publikumsscheu, Fotos und Interviews mit ihm sind Mangelware. Dafür haben seine ungewöhnlichen, mitunter chaotischen Bücher eine ganze Menge Fans. Diese dürfen sich jetzt auf sein neues Werk „Natürliche Mängel“ freuen. Der Roman ist eine Detektivgeschichte, die locker und leichtfüßig daherkommt. Die Hauptfigur, mehr Hippie als Detektiv, ermittelt im Drogen- und Surfermilieu am Rande von Los Angeles.

Jack Kerouac: On the Road – Die Urfassung

Jack Kerouac verfasste mit dem Roman „On the road“ 1955 das Manifest der Beat-Generation. Jetzt liegt „On the road“ erstmalig in einer neuen Übersetzung in der Urfassung auf Deutsch vor. Der Stoff des Buches ist ein Roadtrip quer durch die USA und beschreibt die Sehnsucht der Jugend nach Freiheit und Selbstbestimmung. Der Leser taucht ein in die Welt des Jazz, Bebop und der Drogen.

Jack Kerouac starb mit nur 47 Jahren, zerstört von Drogen und Alkohol. Zu Lebzeiten veröffentlichte er 17 Bücher.

Foto: Jack Kerouac um 1956 von Tom Palumbo

Jonathan Franzen „Freiheit“: Bewahrt den Pappelwaldsänger!

Spätestens seit seinem Weltbestseller „The Corrections“, für den er auch den „National Book Award“ erhielt, gilt der 1959 geborene Schriftsteller Jonathan Franzen als einer der wichtigsten Autoren des 21. Jahrhunderts. In seinen Romanen geht es meist vor allem um den Untergang von Familien. Und obwohl schwierige und vielschichtige Familienbeziehungen in Franzens Büchern eine zentrale Rolle haben, lässt der Autor auch andere Themen nicht zu kurz kommen.

In seinem neuen Roman „Freiheit“, der seit heute in den Läden liegt, geht es um eine anfangs scheinbar perfekte Familie aus St. Paul. Die Vorzeigeeltern Patty und Walter Berglund wohnen in einer hübschen, selbst renovierten Villa und  sind die idealen Nachbarn, verhalten sich nie merkwürdig und fallen auch sonst niemandem negativ auf. Diese Fassade halten sie solange aufrecht, bis eines Tages ihr halbwüchsiger Sohn seine Sachen packt und zu den Nachbarn zieht. Ab diesem Zeitpunkt stellt sich die Welt der Berglunds auf den Kopf. Petty fängt an, sonderbar zu werden und ihr Mann steht ihr in puncto Eigenartigkeit in nichts nach, als er einen zweifelhaften Vertrag mit der Kohleindustrie schließt, um eine Vogelart zu retten…

Viele Leser sind auf Franzens neuestes Werk gespannt. Mit dem Roman „Freiheit“ ist eine enorme Erwartungshaltung verknüpft. Man wird sehen, ob Franzen an seine großen Erfolge anknüpfen kann.

Ildikó von Kürthy „Endlich“ – Alles auf Anfang

Am 3. September erscheint der siebte Roman der Autorin Ildikó von Kürthy. Nach bereits sechs veröffentlichen Büchern, die allesamt die deutschen Bestsellerlisten anführten und bisher in rund 30 Sprachen übersetzt wurden, gilt die Hamburgerin als momentan erfolgreichste deutsche Schriftstellerin. Sie arbeitet nebenbei außerdem noch als Journalistin für verschiedene Magazine, zum Beispiel für die „Brigitte“. Es gibt bereits eine Verfilmung zu einem ihrer Bücher, „Mondscheintarif“, drei weitere sind in Arbeit.

In „Endlich!“ geht es um eine Frau, die sich mit einem unvermeidbaren Problem konfrontiert sieht: ihrem 40. Geburtstag. Als ob das nicht genug wäre, muss sie auch noch erkennen, dass ihr Mann sie betrügt und 40 Jahre Leben nicht spurlos an ihr vorübergegangen sind. Kurz entschlossen macht sie sich an die Lösung ihrer Probleme. Sie observiert ihren Mann, bestellt einen Personaltrainer und lässt sich von ihrer besten Freundin zu einer Diva umerziehen, um sich ein neues Selbstwertgefühl aufzubauen. Endlich schafft sie es, erste Erfolge zu erzielen. Sie bewältigt hundert Liegestütze, schläft mit einem fremden Mann und beinahe gelingt es ihr, wieder zufrieden zu sein. Schließlich erfüllt sich der Traum ihres Lebens…