20.11.2011: Sibylle Lewitscharoff erhält den Kleist-Preis 2011

Am Sonntag, den 20. November 2011 wurde die Autorin Sibylle Lewitscharoff mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet. Der Literaturpreis wird seit 1912 vergeben und durchlief seitdem einige Veränderungen. Seit dem Jahr 2000 wird der mit 20.000 Euro dotierte Preis jährlich verliehen. Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck und die Kulturstiftung der Deutschen Bank stellen den Betrag zur Verfügung. Preisträger der letzten Jahre waren u.a. Judith Hermann, Martin Mosebach, Albert Ostermaier, Daniel Kehlmann und Ferdinand von Schirach.

Sibylle Lewitscharoff wurde 1954 in Stuttgart geboren. 2011 war ein überaus erfolgreiches Jahr für die preisgekrönte Autorin. Neben dem Kleist-Preis wurde sie mit dem Ricarda-Huch-Preis, dem Marieluise-Fleißer-Preis und dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet. Zudem stand sie auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis mit ihrem Roman „Blumenberg“.

Der Roman „Blumenberg“ ist beim Suhrkamp Verlag erschienen und kostet 21,90 Euro.

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Bremer Literaturpreis 2012 für Marlene Streeruwitz

Der Bremer Literaturpreis 2012 geht an die österreichische Autorin Marlene Streeruwitz für ihren Roman „Die Schmerzmacherin“ (S. Fischer Verlag). Der Preis wird von der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert. Zu den Preisträgern seit 1954 zählen u.a. Ingeborg Bachmann, Siegfried Lenz, Felicitas Hoppe und Lutz Seiler. 1977 wurde zudem ein mit 6.000 Euro dotierter Förderpreis zum Bremer Literaturpreis eingerichtet. Dieser geht 2012 an den Schauspieler Joachim Meyerhoff für sein Erstlingswerk „Alle Tauben fliegen hoch. Amerika“. Die Preisverleihung findet im Januar 2012 im Bremer Rathaus statt.

Marlene Streeruwitz wurde 1950 in Baden bei Wien geboren. Die Regisseurin und Autorin erhielt für ihre Werke zahlreiche Preise. 2011 stand sie mit dem Roman „Die Schmerzmacherin“ auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2011.

Der Roman „Die Schmerzmacherin“ ist beim S. Fischer Verlag erschienen und kostet 19,95 Euro.

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Frankfurter Buchmesse: Der Deutsche Buchpreis 2011 wird heute Abend vergeben!

Der Deutsche Buchpreis 2011 wird heute Abend in Frankfurt am Main verliehen. Der Preisträger des wichtigsten deutschen Literaturpreises wird um 18.50 Uhr verkündet. Die Veranstaltung eröffnet die diesjährige Frankfurter Buchmesse.

Auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2011 stehen:

  • Jan Brandt: Gegen die Welt (DuMont)
  • Michael Buselmeier: Wunsiedel (Wunderhorn)
  • Angelika Klüssendorf : Das Mädchen (Kiepenheuer & Witsch)
  • Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg (Suhrkamp)
  • Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts (Rowohlt)
  • Marlene Streeruwitz: Die Schmerzmacherin (S. Fischer)

Judith Schalansky: Der Hals der Giraffe – Bildungsroman

In „Der Hals der Giraffe“ steht die Biologielehrerin Inge Lohmark vor einer schwierigen Aufgabe. Sie muss eine kleine, lustlose Schulklasse bis zum Abitur bringen. Wegen Schülermangels steht fest, dass das Gymnasium in der vorpommerschen Provinz nach diesen vier Jahren schließen wird. Die Menschen sind aus dem Ort weggezogen und die Natur kommt langsam zurück. Lohmark, die ihr privates und berufliches Leben in der DDR und danach stets nach dem Motto „Anpassen und Abwarten“ verbrachte, versteht die Welt nicht mehr. Sie vertraute stets den Lehren Darwins und muss jetzt erkennen, dass sie mit dem Fortschritt nicht mehr mithalten kann …

Judith Schalansky wurde 1980 in Greifswald geboren. Sie studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Für ihren „Atlas der abgelegenen Inseln“ (mare, 2010) erhielt sie den 1. Preis der Stiftung Buchkunst.

Der Roman „Der Hals der Giraffe“ ist bei Suhrkamp erschienen und kostet 21,90 Euro.

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