Ian McEwan: „Solar“ – Der Mensch als Faktor der Klimarechnung

Der neue Roman von Ian McEwan „Solar“ ist eine Klimawandel-Satire. Die irrwitzige Hauptfigur, der Physiker Michael Beard, will mithilfe neuester Photovoltaik-Technologie die Erderwärmung bekämpfen. Dabei geht es aber nicht nur um Sonnen-, sondern auch um kriminelle Energie.

Englischen Literaturkritikern zufolge ist der neueste Roman von Ian McEwan sein bislang witzigster. Dennoch hat sich der Autor für seinen Roman tief in die Klimawandel-Thematik eingearbeitet und sogar in Deutschland ausführliche Recherchen getätigt. Bei Hans Joachim Schellnhuber, dem Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung, bedankte sich McEwan ausdrücklich für die fachliche Beratung. Bei aller Satire sind also die Fakten wasserdicht und realitätsnah.

Der Verlag schreibt: „Ian McEwans Roman ist eine ebenso gnadenlose wie vielschichtige Abrechnung mit der Politik, dem Wissenschaftsbetrieb – und einer Sorte Mann. Ein Buch, das den Faktor Mensch auf literarisch neue Art und Weise in die Klimarechnung einführt.“

Das Buch ist bei Diogenes erschienen und kostet 21,90 Euro.

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Ian McEwan auf Lesereise – Die Termine in Deutschland

München
13. Oktober 2010, 20.00 Uhr
Audimax TU München
Arcisstraße 21
80333 München

Berlin
14. Oktober 2010, 20.00 Uhr
Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin

Bret Easton Ellis: Imperial Bedrooms

Bret Easton Ellis hat  25 Jahre nach „Unter Null“ die Fortsetzung vorgelegt: „Imperial Bedrooms“. Die Hedonisten der Achtziger sind in dem neuen Roman über 40 und verheiratet. Hauptfigur Clay war früher ein verwöhnter Student, nun kehrt er als erfolgreicher Drehbuchautor in die Heimatstadt Los Angeles zurück. Nicht alle sind über seine Rückkehr erfreut, aus den besten Freunden sind nun ärgste Feinde geworden.

Bret Easton Ellis, geboren 1964 in Los Angeles gilt als einer der kontroversesten, aber auch sprachgewaltigsten jungen Autoren seiner Generation. Als Student schrieb er seinen Debütroman „Unter Null“, einen schonungslosen Zustandsbericht über das dekadente aber orientierungslose Leben der Yuppies in den 80ern, der 1996 erfolgreich verfilmt wurde. Mit „American Psycho“ avancierte er zu einem der wichtigsten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart. Er lebt in Los Angeles und New York City.

Das Buch ist bei Kiepenheuer &Witsch erschienen und kostet 18,95 Euro.

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