Albert Ostermaier: Schwarze Sonne scheine

„Schwarze Sonne scheine“ erzählt von einem jungen Mann in Bayern, der an einer unbekannten, tödlichen Krankheit leidet. Eine prominente Ärztin glaubt, die seltene Krankheit diagnostiziert zu haben und will ihn in eine Spezialklinik in den USA einweisen lassen. Ein katholischer Priester rät ihm, den Vorschlag der Ärztin zu befolgen. Der junge Mann befindet sich in einer Zwickmühle: Soll er andere Ärzte zu Rate ziehen über eine Krankheit, die angeblich keiner kennt? Soll er dem Rat der Ärztin und seiner Eltern folgen und in die USA gehen? Zweifel und Ängste lassen den jungen Mann seinen Lebensweg rekapitulieren, der ihn in diese Situation geführt hat. Dabei erzählt er von seiner Jugend in einem katholischen Internat, von den politischen und moralischen Zwängen einer den katholischen Traditionen verpflichteten Gesellschaft, in der die Kirche über dem Individuum steht.

Albert Ostermaier wurde am 30.11.1967 in München geboren und studierte Germanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität. Seit 1988 veröffentlicht er regelmäßig Dichtungen, Dramen und Romane, wie „Zwischen zwei Feuern“ oder „Sing für mich, Tod!“ 1990 erhielt er das Münchener Literaturstipendium. Er hat acht Auszeichnungen erhalten, u.a. 2010 den Bertolt-Brecht-Preis. Doch Ostermaier ist nicht nur literarisch begabt, sondern auch sehr sportlich. Er ist Torwart der Autorennationalmannschaft. Heute arbeitet er bei Theater-, Hörspiel- und CD-Produktionen mit.

Der Roman erscheint im Suhrkamp Verlag und kostet 22,90 Euro.

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Ein Gedanke zu „Albert Ostermaier: Schwarze Sonne scheine“

  1. Muss heute eigentlich jeder einen „Roman“ veröffentlichen, in dem irgendwie eine Pfaffe oder rumläuft oder sonst irgenwelche Bezüge zur Kirche hergestellt werden? Gibt´s nix interessantes mehr. Langsam wird das in den Verlagen offensichtlich zur Obsession.

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