Brosamen für den blauen Vogel

Brosamen für den blauen Vogel von Olga Majeau

Sie wollte nur etwas im Leben ihres Urgroßvaters stöbern – wobei sie Erstaunliches entdeckte: Und so kommt es, dass Olga Majeau in Brosamen für den blauen Vogel von Aufstieg und Fall einer der großen europäischen Künstlerfamilien berichtet.

Brosamen für den blauen Vogel – Inhalt

Mit einer privaten Spurensuche fängt alles an: Eigentlich will Olga Majeau nur etwas mehr über das Leben ihres Urgroßvaters erfahren und recherchiert dazu ihre Familiengeschichte. Zunächst hat sie nur einen Ring und zwanzig Briefe aus dem Gulag als Hinweise. Der Rest ist eisiges Schweigen. Doch nach und nach bringt sie eine große Geschichte ans Licht, denn wie sich herausstellt, entstammt Majeau einer einflussreichen Künstlerfamilie: Sie ist eine direkte Nachfahrin der legendären Schriftstellerin Bettina von Arnim (1785 – 1859), bedeutende Vertreterin der deutschen Romantik, die in denselben Kreisen wie Goethe, Beethoven und Marx verkehrte.

Brosamen für den blauen Vogel
Brosamen für den blauen Vogel

Mit Bettina beginnt Olga Majeau dann auch ihr Buch. Über die Weltkriege führt sie die Leser bis in die Gegenwart. Anhand von Tagebüchern, Familienbriefen, Berichten von Zeitzeugen und Fotos aus dem Familienbesitz entwirft Majeau das Bild einer außergewöhnlichen Familie und zugleich ein Zeugnis der europäischen Geschichte. Sie zeigt, wie in den Kriegen Glanz und Ruhm vergehen, und die Reste der Familie verstummen – verarmt und vereinsamt, gezeichnet von Flucht, Furcht und Arbeitslager.

Olga Majeau – die Autorin

… wurde 1969 in Den Haag geboren und unterrichtet heute an der Universität der Künste in Utrecht. Bei der Recherche für Brosamen für den blauen Vogel entdeckte sie nicht nur die Geschichte ihrer Familie, sondern auch ein einst enteignetes, verloren geglaubtes Werk des berühmten Malers Franz von Lenbach: ein 1885 entstandenes Porträt von Bettina von Arnims Enkelin Armgard mit deren Sohn Árpád.

 

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