Fred Vargas - Das barmherzige Fallbeil

Das barmherzige Fallbeil von Fred Vargas

Jean-Baptiste Adamsberg ermittelt wieder! In Das barmherzige Fallbeil schickt die französische Schriftstellerin Fred Vargas den sonst eher bedächtigen, intuitiv arbeitenden Pariser Kommissar in einen gnadenlosen Wettlauf gegen die Zeit.

In Paris werden die Leichen einer Mathematiklehrerin und eines reichen Schlossherren aufgefunden. Im Abstand von zwei Monaten. Die Lehrerin war todkrank, der Schlossherr stockbesoffen. Die brutalen Szenerien an den Fundorten rufen zwar zunächst die Polizei auf den Plan, doch man geht in beiden Fällen schnell von Selbstmord aus, zumal es keinerlei Verbindung zwischen den Toten zu geben scheint. Doch einige sonderbare Umstände wecken Kommissar Adamsbergs Argwohn.

„Ich mag Selbstmörder nicht, die keinen Brief hinterlassen.“

Fred Vargas - Das barmherzige Fallbeil
Fred Vargas – Das barmherzige Fallbeil

Als sich herausstellt, dass die Mathematiklehrerin an den labilen Sohn des Schlossherren kurz vor ihrem Tod einen Brief geschrieben hat, kommen Adamsbergs Ermittlungen ins Rollen. Da gab es offenbar vor zehn Jahren eine Reise nach Island, die für zwei Personen verhängnisvoll endete. Und da gibt es eine Geheimgesellschaft, die das Terrorregime des Robespierre während der Französischen Revolution verherrlicht. Als weitere Menschen sterben, wird klar: Adamsberg hat nicht mehr viel Zeit, um den unbarmherzigen Mörder zu stoppen …

Hinter dem Namen Fred Vargas verbirgt sich die französische Archäologin und Historikerin Frédérique Audoin-Rouzeau (geb. 1957). Seit Mitte der 1990er-Jahre schreibt sie Kriminalromane, für die sie vielfach ausgezeichnet wurde. Unter anderem mit dem Deutschen Krimipreis, dem Prix Mystère de la critique, dem internationalen Buchpreis Corine und vier Mal als Krimi des Jahres der KrimiWelt Bestenliste.
Das barmherzige Fallbeil ist der zehnte Roman ihrer erfolgreichen, stellenweise skurrilen, dabei stets hochspannenden Krimi-Reihe um Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg.