Der Stift und das Papier

Der Stift und das Papier von Hanns-Josef Ortheil

Der „Roman einer Passion“: In Der Stift und das Papier beschreibt Hanns-Josef Ortheil, einer der bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart, wie er zum Schreiben kam.

Im letzten Jahr hatte Hanns-Josef Ortheil mit Die Berlinreise das zweite Reisetagebuch seiner Kindheit vorgelegt. Danach hörte er häufig die Frage, wie ein gerade Zwölfjähriger ein so beeindruckendes Buch schreiben konnte. Diese Frage beantwortet Ortheil nun in Der Stift und das Papier.

Der Stift und das Papier
Der Stift und das Papier

Ortheil erzählt Schritt für Schritt, wie er sich das Schreiben beibrachte. Angeleitet und begleitet von Vater und Mutter. Diese war als Folge schwerer Schicksalsschläge verstummt, und im Alter von drei Jahren hörte auch ihr Sohn zu sprechen auf. Erst mit sieben Jahren fand Hanns-Josef Ortheil die Sprache wieder.

Er musste sich zum Sprechen und Schreiben seinen eigenen Weg suchen und dabei viele Widerstände überwinden. Er übte, seine Übungen wurden zu Schreibprojekten und bald wurde klar, dass er über eine besondere Gabe verfügte: Er konnte beobachten, hatte ein Gefühl für das Erzählen und dafür, Beobachtetes in die richtigen Worte zu fassen.

Der Stift und das Papier ist ein anregendes Buch, ein Buch über das Schreiben – und die bewegende Geschichte eines Wunderkindes, das zum gefeierten, vielfach ausgezeichneten Schriftsteller wurde. Hanns-Josef Ortheils Romane wurden bislang in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt.