Hans Küng - Sieben Päpste

Hans Küng – Sieben Päpste

Wirken und Wirkung der letzten Sieben Päpste: in meisterhaften Porträts des berühmten, ebenso streitbaren wie umstrittenen Theologen Hans Küng.

Hans Küng (geb. 1928) ist als Theologe weltweit geachtet. Viele seiner Bücher wurden Bestseller, wenn auch ihr Inhalt nicht immer zur Zufriedenheit der katholischen Kirchenoberhäupter ausfiel. Sieben sehr unterschiedliche Päpste sind Küng auf seinem Lebensweg begegnet. In diesem Buch schreibt er über seine persönlichen Erfahrungen mit den obersten Hirten der römisch-katholischen Kirche.

Hans Küng - Sieben Päpste
Hans Küng – Sieben Päpste

Pius XII., wegen seiner Haltung zur Nazi-Diktatur heftig umstritten. Johannes XXIII., der große Reformer. Paul VI., als Gegner der Pille in Erinnerung. Johannes Paul I., nur 33 Tage im Amt. Johannes Paul II., als Wunderpapst verehrt. Benedikt XVI., der als Kardinal schon Hans Küngs ärgster Widersacher war. Und Papst Franziskus, in den die Gläubigen viele Hoffnungen auf die Erneuerung der Kirche setzen.

Als Theologe und Zeitzeuge hat Hans Küng diese Sieben Päpste erlebt. Ausführlich und kritisch würdigt er ihre Leistungen und widmet abschließend ein Kapitel der Frage, welchem Papsttum die Zukunft gehört.

Die Priesterweihe in Rom und eine Aufsehen erregende Dissertation standen am Beginn von Hans Küngs Karriere. Bereits als 32-Jähriger war er Konzilsberater und Professor für Fundamentaltheologie. In den 1960er-Jahren war er der meistgelesene Theologe weltweit. Doch nach umstrittenen Publikationen wurde ihm 1979 die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen. Lange galt Küng als Hoffnungsträger für eine Erneuerung der Kirche. Römisch-katholischer Priester ist er, trotz seiner kritischen Schriften, geblieben.